Dienstag, 6. Dezember 2016

Sylt - Kampen - Buhne 16 - hier trägt man im Sommer nichts und im Winter schokobraun


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Na? Wundert sich jetzt jemand darüber, hier oben nicht mich zu sehen?
Moment mal - ich kann das nämlich auch: 

Als bei Ines die Blogparade SCHOKOLADE ZUM ANZIEHEN startete, war ich mit diesem Watt-Beitrag dabei, wusste aber schon, dass ich ab Mitte November für ein paar Wochen auf Sylt sein würde und fragte Ines, ob sie ein Problem damit hätte, wenn ich ihr schönes Foto mit einem sehr ähnlichen Outfit für ihre Blogparade nachstellen würde.

Hatte sie nicht, sie schickte mir sogar ihr Foto für meinen Artikel, erzählte mir aber, dass ihr Fotograf  im ersten Moment schon etwas verwundert war, weil wir seinen tollen Hintergrund so einfach geklaut haben.



Bilderklau oder Textklau oder Contentklau geht gar nicht. Richtig dreist wird es, wenn ganze Blogs  kopiert werden. Bei den Ideen und Inspirationen ist es immer so eine Sache. Wer gut vernetzt ist, fragt einfach an und verlinkt auf den Ideengeber. Es gibt natürlich auch Blogger, die über den Dingen schweben und keine Zeit, keine Lust oder keinen Anstand haben, um auf Anfragen anderer Blogger zu antworten.


Schokolade zum Herumtragen - Hermès Kelly Bag
Darüber muss man sich nicht ärgern, darf sich aber wundern. Sabina schrieb kürzlich einen Beitrag zum Thema und verlinkte sehr fleißig. Auch mich - danke dafür und heute schicke ich Dich einfach zu ihr, denn der Artikel ist sicher auch für Nichtblogger interessant.

Outfit-Klau



Für meinen heutigen Blogbeitrag musste ich mir noch nicht mal Gedanken um mein Outfit machen, auch das habe ich  mir einfach von oben bis unten bei Ines abgeschaut. 

Los geht es mit einem braunen Rollkragenpullover von MALO - das ist die Firma mit dem weichesten 6-fädigen Kaschmir in meinem Schrank, dazu eine Jeans von ONE GREEN ELEPHANT (heute ohne Elfenbein) und die braunen Schuhe. Meine sind, wie die von Ines, von Dr. Martens. Allerdings sind meine keine richtigen Schuhe, sondern solche schnellen Schlappen, die man gut anziehen kann, wenn man nur mal fix den Müll rausbringt, zum Briefkasten geht oder mal eben im Winter an Buhne 16 auf einem roten Kahn hockt. Die Schuhe sind alt und sehen auch so aus. Also eher öko-retro statt vintage. Sie stammen aus einer Zeit, als ich einen Mann und sein Kind regelmäßig zu Waldorfschulfesten in Kleinmachnow begleitet habe. Da gab in den ersten Jahren dieses Jahrtausends noch straffe ungeschriebene Gesetze, da war nix mit roten Sohlen und Labeltaschen. 

Hierher auf die Insel hätte ich sie eigentlich nicht mitgenommen, aber ich habe keine anderen flachen braunen Schuhe. Braune Schuhe sind bei mir absolute Mangelware. Weisse, rote, pinke, blaue, schwarze, rote...alles da, aber meine einzigen braunen Schuhe habe ich in dieser Aktion schon gezeigt.

Moppi von Moppisblog regte an, öfter die gesamten Outfits zu zeigen, so wie sie wirklich durch die Welt getragen werden. Also draussen zeigt Frau Ü50 immer nur die Jacken und Mäntel und drinnen stellt sie dann nur die Karriere-Kostümchen zur Schau. So soll das nicht weitergehen, meint Moppi und ich nehme es mir zu Herzen und zeige heute gleich mal die komplette Klamotte. Also das Darüber als ganzes Erscheinungsbild
Viele Bloggerinnen zeigen ja auch gerne  vermehrt im zarten Lingerie-Darunter. *ähm* - keine Angst, solche Fotos behalte ich nur einem auserwählten Personenkreis im RL vor :-)

Mein Outfit am Strand bei Buhne 16 bekommt also der Jahreszeit entsprechend noch eine Daunenjacke über den Pullover. An den Füßen wären meine Lammfellstiefel von UGG zu sehen - die sockenlosen Füße in den Doc’s waren eine reine Showeinlage, um meine Fotos recht nahe am Original nachzustellen. Ich habe auch trotz Rollkragen noch ein großes Tuch aus meiner liebsten Kaschmir-Seiden-Mischung um. Ein 140er Quadrat im Piratenstyle als Dreieckstuch gebunden. Alle Zipfel auf den Bronchien - das hält sie warm, geschmeidig und gesund! 


Eine einigermaßen passende braune Tasche habe ich auch mit durch die Dünen getragen und anschliessend fröhlich durch Kampen und List. Das schönste Foto gab es schon bei Instagram zu sehen, ich packe es aber unbedingt hier nochmal mit hin:

Was fehlt noch? Eine Sonnenbrille natürlich. Die Wahl fiel klar auf die braune Ray Ban Wayfarer - die passt ja irgendwie immer!
Übrigens -  der Wegweiser zur Lokation sind auch so schön rost schokoladenbraun

Mit diesem Artikel nehme ich gleich nochmal bei Ines' schokoladigem Link-Up teil und mit Brille, Tuch, Rollkragen und Taschengurt hänge ich mich bei Sunny in die beliebte Kopf-und-Kragen-Aktion rein.

Brille - Ray Ban Wayfarer
Tuch - Hermès - ARABIA
Pullover - MALO
Jeans - ONE GREEN ELEPHANT
UHR - Fitbit CHARGE TWO
Tasche - Hermes - Kelly 32 - BARENIA
Schuhe - Dr. Martens


Sonntag, 27. November 2016

PURER LUXUS AUS DER NATUR: Flechten, Edelweiss und Elfenbein



IST DIE LUFT REIN?

Wenn die Luft rein ist, ich meine so richtig rein, dann kommen die Flechten und lassen sich nieder. Gerne auf Holz, aber auch mal auf Elektroverteilerkastenkunststoff. Wenn dieser schön in der Sonne und in guter Luft zu finden ist, wie dieser hier in Nordfriesland:




ICH LIEBE FLECHTEN

Also ich liebe es, die anzugucken. Diese Liebe habe ich von meinem Großvater Fritz Ribbeck, der mir im Senftenberger Stadtpark Flechten zeigte. Er war Optikermeister und drückte mir schon im Vorschulalter eine Lupe in die Hand, damit ich die Feinheiten der Materie noch besser erkennen konnte. Die Schönheit von Flechten zeigt sich nämlich oft erst, wenn man genau hinguckt.



Viele Jahre später im begegnete ich Werner im Internet, der zu einem fernen Freund wurde und mit dem ich neben Altpapier auch Flechtenfotos austauschte. Man kann mit solchen Bildern auch ganz prima Filterspielereien veranstalten und dolle Effekte erzielen, aber heute bleibt es bei Natur pur - vorerst wenigstens!



Meine Lieblingsflechte auf dem heimischen Gartentorpfahl hat in den 6 Jahren in denen wir uns kennen, leider die Hälfte ihrer Flechten-Fläche eingebüßt. Ein Stück ging ein, nachdem es von einem Vogel beschissen wurde und somit war die Angriffsfläche für die rauhen Nordfriesenwinde gegeben, die ein Stück von ihr hinforttrugen. Grausame Naturgewalten. Zum Glück habe ich ihr Leben immer fotografisch dokumentiert und werde eines Tages wohl auch mal einen Flechtenbericht schreiben. Das ist dann aber nur etwas für spezielle Insider :-)


PELZGEGNER UND PELZHÜTER

Einmal trug ich an einem kalten Wintertag meinen Pelzmantel durch den Blog und schwurbelte mich so halb entschuldigend durch den Text und in den Kommentaren waren einige erkennbar gespalten (Ela) und andere (Beate und Ines) sahen die Dinge sehr bodenständig vernünftig. Also nahm ich mir vor, auch über Naturmaterialien so zu schreiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist und hier nicht katzbuckelnd Entschuldigungen zu murmeln und im wahren Leben das Zeug ganz normal durch den Tag zu tragen. Ich habe einigen Schmuck aus Horn und auch ein paar Dinge aus Elfenbein. Bei meinen Großeltern standen neben einer großen Bärengruppe aus Bronze auch eine Reihe kleiner Elefanten in der Wohnstube. Wir Kinder durften damit spielen. Die Bären konnten wir nicht bewegen, aber die Elefanten büßten nach und nach Rüssel, Ohren, Schwänze oder Stoßzähne ein. War ja kein Spielzeug - eigentlich - aber bei den Großeltern durfte mal ja alles, ohne dass geschimpft wurde. Kohlen lagen auch im Zimmer herum. Obwohl die Wohnung ein Neubau war und es eine Fernheizung gab. Die Kohlen waren ganz besondere, sie waren lackiert und trugen meist irgendeine reißerische DDR Aufschrift. Meine Großeltern lebten nämlich in Seftenberg in der Niederlausitz, mitten im Braunkohleabbaugebiet. Die Kohlen hiesssen Briketts und mein Großvater bekam sie regelmäßig von seinen Kunden oder Kegelbrüdern geschenkt. Soweit der heutige Ausflug ins #DAMALSWARS



Ja, ich weiss, bei Elefantenstoßzähnen hört die Freundschaft auf. Oder doch erst bei Nashornpulver, Tigerhoden, Chinchilladecken oder gerösteten Mehlwürmern? Die Antwort von Chrissie kenne ich! Sie hat - ebenso wie Nina - kleine süße Chinchillas zu Hause und trägt auch sonst Dinge wie vegane Nagellacke, falsche Pelze und Hosen aus Poly. Sie ist da sehr strikt und zieht das durch. Wir mögen und trotzdem sehr :-)

ELFENBEIN WIRD BIS HEUTE VERARBEITET

Die Geflügelfirma STEINWAY liefert gegen einen Aufpreis weiße Tasten aus CITES gesicherten Beständen. Das verwendete Elfenbein stammt aus Sammlungen von vor 1980.  In die USA darf man diese Flügel allerdings nicht einführen. Der Zoll entfernt die weissen Piano-Tasten und schickt dem Versender dann eine Rechnung über diesen "Service". Da sind die knallhart, die Amis.




EDELWEISS AUS ELFENBEIN

Mein "neues" Edelweiss ist auch aus Elfenbein, aber von wann es stammt, weiss ich nicht. Es lag auf einem nordfriesischen Flohmarkttisch in Schwabstedt. Eine Russin und ihre kleine Enkelin hatten lauter Raritäten auf dem Tapeziertisch vor sich ausgebreitet. Und zwischen all dem ollen Krempel Zierrat sah ich es. Ganz gilb und unscheinbar. Auf Trödelmärkten weiss ich immer ganz genau, wonach ich suche. Ich scanne alle Auslagen einmal mit meinem kritischen Kennerblick: irgendwas mit Ankern für meine jüngste Schwester oder mit Leuchttürmen für die andere. Nach Libellen oder Seepferdchen schaue ich für eine Freundin und für mich gucke ich nach hellem Bernstein oder eben nach den kleinen Alpenblümchen mit dem schönen Namen.


Es war ein breites, leicht abgeschabtes und schmuddliges schwarzes Samtband dabei. Aus Seide, nicht aus diesem Erdölsamt und mit einem wundersam nostalgischen Verschluss. Ich denke es ist alt. Richtig uralt und bestimmt auf total absonderlichen Wegen bis zu mir gekommen. Beate hat mal ein ähnliches Schmuckstück gezeigt und seit dem wünsche ich mir auch so eines. Nicht nur zum Oktoberfest!


Die Flohmarktverkäuferin rief für dieses Schätzchen einen Euro auf, da habe nicht mehr lange mit ihr gehandelt, sondern mir mein Grinsen verkniffen. Den Euro über den Tisch gereicht und das Blümchen fix in die Hosentasche gesteckt, bevor sie es sich anders überlegt. Die sagte noch, dass es aus Elefantenzahn wäre, aber das hatte ich längst gefühlt. Warm, glatt und organisch - und jetzt meins.


Getragen habe ich es noch nicht, ich brauche erst noch ein neues Bändchen. Gerne wieder Samt, zur Not auch Leder. Es gibt eine schöne "Perlenbar" in Berlin, dort werde ich mal suchen.

Sonntag, 20. November 2016

Ü50 Haut und Hautpflege nach Laserbehandlung der Sonnenflecken

REKLAME AM LEBENDEN BEISPIEL


Als ich wusste, dass ich am Meer 3 Wochen Auszeit von Gesellschaft, Mode, Events und Berlin nehmen würde, habe ich noch fix einen Termin bei Dr. Bernd Algermissen gemacht, dem besten Laserarzt, den der Ku'damm zu bieten hat und war am 15.11. bei ihm. Es war eine von Kopf bis Fuß Behandlung, obwohl: der Herr Doktor fing unten an und hat sich dann langsam hochgearbeitet.

Zuerst zog er mit dem Laser über meine Schienbeine. Im Sommer in Avignon habe ich nach der ersten Nacht mit offenem Fenster 22 Mückenstiche gezählt. Es gibt echt garstige Viecher in der Provence, die auf meiner Haut kleine spitze Pyramiden-Knubbel hinterliessen, die schlimmer juckten, als jeder Mückenstich aus Brandenburger Wäldern. Und in den folgenden Nächten kratzte die Knebel auf, bis das Blut kam und es blieben fast pfenniggroße dunkle Stellen auf meinen Beinen zurück. Der Arzt konnte nicht versprechen, dass diese Male alle ganz weggehen, aber sie würden aber auf jeden Fall heller werden.

Dann wanderte das Laserschwert weiter nach oben zu meinen Handrücken. Die habe ich dort 2013 schon mal hingehalten, es waren jetzt keine großen Flecken zu sehen, aber sehr viele kleine. Also wehre ich den Anfängen und halte die Hände sauber. Das Foto ist wie es ist - frisch gelasert und glänzend wie eine Speckschwarte, wenn Dir das schon zuviel ist, dann schaue heute lieber nicht weiter...ich zeige meine Ü50 Haut absichtlich im Detail, um die Veränderungen in den nächsten Tagen deutlicher zu machen.

ca. 4 Stunden nach der Laseranwendung

Im Gesicht hatten sich auch wieder einige Stellen gebildet. Pessimisten nennen sie Altersflecken, Optimisten nennen sie Sonnenflecken. Ich wollte meine nicht mehr sehen! Manche Leute schaffen es ja, mit Geduld und Spucke der richtigen Creme, diese wie auch immer genannten Spots zum Verschwinden zu bringen. Dafür bin ich wohl nicht geduldig genug oder meine Haut läßt sich einfach von etwas Chemie nicht stören und schiebt weiter Fleckchen an die Oberfläche. Deshalb gönne ich mir ab und zu so ein paar gezielte Lichtblitze und dazu den gewöhnungsbedürftigen Duft nach meiner verkokelten Menschenhaut.

Am Morgen danach

Als ich in den Insta-Stories von der Aktion erzählte, bekam ich so viel Resonanz und sehr konkrete Fragen, dass ich mich entschloß, heute etwas ausführlicher über das Lasern zu berichten und hier auch die ungeschönte Wahrheit zu zeigen.

Am häufigsten gefragt wurde:

TUT DAS WEH?

Ja, in dem Moment, in dem der Laserstrahl auf die Haut trifft, piekst es wie ein Mückenstich und ist auch so schnell wieder vorüber. Ich vergleiche es mit dem raschen Schmerz beim Waxing. Der ist ja auch nicht wegzureden, aber so kurz - bevor man sich darüber aufregt, ist er schon wieder vorbei. Selbst im Gesicht sind diese flinken Laser-Piekser nämlich sehr gut auszuhalten.

Vielleicht ist tätowieren ähnlich? Aber da reitet die Nadel ja im Zweifel ewig auf einer Stelle herum, bei meinen kleinen Fleckchen brauchte es ja immer nur einen ganz gezielten Lichtblitz. 

Also: es ist echt gut zu ertragen, weil es so schnell geht und ausserdem hält eine Sprechstundenhilfe eine Art Staubsaugerschlauch - aus dem richtig kalte Luft strömt - immer schön in Lasernähe. Dadurch werden die Wärme, der Gestank und der feine Qualm auch gleich verteilt.

Gerade fiel mir noch ein Vergleich ein, an den sich die Experimentierfreunde unter Euch bestimmt erinnern: Als Kind nahm man eine Lupe, hielt sie in die Sonne und richtete das gebündelte Licht auf ein Blatt Papier, bis es braun wurde, verkohlte und schliesslich brannte. Die richtig Harten haben auch mal den Unterarm unter den Strahl gehalten - also ich jedenfalls. Dann gibt es diese Zehntelsekunde, in dem die Rezeptoren in der Haut dem Hirn signalisieren, dass dort Gefahr droht, der Schmerz kommt und man zieht den Arm weg, alles in einem Augenblick.

So ist das beim Lasern auch, nur dass man nicht wegzuckt, sondern der Laser wandert schon weiter zur nächsten Stelle.

WAS KOSTET DAS?

Diese Antwort trage ich nach, denn ich habe die Rechnung noch nicht zugeschickt bekommen. Die Preise von 2013 sind vielleicht nicht mehr aktuell? Damals war es sehr günstig. Also ich hatte (bei weniger Flecken) mit 300 € gerechnet und nicht mal die Hälfte bezahlt.


WAS PASSIERT DANACH?

Genau das habe ich meinen Arzt auch gefragt! Herr Dr. Algermissen sagte, ich darf ins Schwimmbad, ich darf in die Sauna, ich darf zum Sport, ich darf an die frische Luft. Ich sollte nur in den nächsten 4,  5, 6 Wochen auf Peelings (chemisch oder mechanisch) verzichten. Wenn ich in die Sonne gehe, solle ich - wie gewohnt - ein gutes Produkt mit einem Lichtschutzfaktor auftragen.

MEIN TAG DANACH

Die Haut ist gerötet, auch um die Laserstellen herum, ich habe ein Wärmegefühl und auf den gesamten Handrücken (links 14 Stellen, rechts 22 Stellen) eine leichte Schwellung. Das fällt keinem auf, nur mir, weil meine Hände ja ziemlich dünn und die Handrücken altersgerecht schrumplig sind.

Auch meine Wangenknochen sind etwas definierter als sonst. Und noch immer ordentlich gerötet. Ich gehe ungeschminkt ins Büro. Da müssen sie jetzt durch, meine Herren!


PFLEGE DER HAUT NACH LASER - BEHANDLUNG

Ich bin zwar ungeschminkt unterwegs, aber natürlich nicht ohne Pflegecreme, denn eine richtig gute Hautpflege ist jetzt das A und O.  In meiner Bloggervergangenheit hatte ich schon einige Berührungspunkte mit der Firma TEOXANE *. Ich habe das Serum ausprobiert und den Sonnenschutz, die rollende Augenpflege zu meinem Liebling erkoren und eine Fach-Veranstaltung für Dermatologen besucht, auf der ich die anderen Produkte der Firma in ihrer Wirkung gezeigt bekam und erfuhr, dass man die gesamten Pflegeserien speziell für die Verwendung nach besonderen Eingriffen entwickelt hat, um die belastete oder geschädigte Haut bei der Regeneration zu unterstützen.

Ja, es sind erste Regentropfen mit auf dem Bild - für gute Strandfotos nehme ich so einiges in Kauf!

So gibt es zum Beispiel das POST PROCEDURE FLUID, das die Haut sofort angenehm kühlt und entspannt, den Heilungsprozess fördert und der Haut hilft, die Irritationen zu überwinden. Es ist auch das beste Mittel bei Sonnenbrand. Mit einer leichten Konsistenz, die sich auch großflächig ganz angenehm verteilen lässt und trotzdem mit so einem "satten" Wohlfühleffekt, den ich bei kühlenden Gels immer vermisse. Das Fluid kommt im praktischen Spender und ist meine "Neuentdeckung" nach der Lasergeschichte.



Den DEEP REPAIR BALM habe ich schon einmal zugeschickt bekommen und als Nachtcreme verwendet und damals gar nicht bemerkt, was er alles kann. Der ist nämlich besser als eine Wund- und Heilcreme, weil er nicht so dick und pastig ist, sondern wirklich ein Balm. Heilt sogar kleine Schnitte und Wunden und hätte mir auch nach meinen sommerlichen Mückenstichen gut getan. Jetzt hilft er bei der Wundheilung der inzwischen verschorften Stellen.


Im Gesicht ist fast nichts mehr zu sehen, weil die Punkte sehr klein waren. Auf den Handrücken habe ich noch länger was davon. Das ist aber ganz normal und ist bei jedem so. Das Unterhautfettgewebe ist an den Handrücken bei den meisten Menschen eher unterrepräsentiert. Und falls ein Mensch mehr davon haben sollte, gehe ich jede Wette ein, dass er dann auch im Gesicht mehr hat.

Sylt im November - Nordsee geht immer! 😍

LASER UND SONNE

Es gibt diesen einen Spruch von Johannes Scholl, Facharzt für Innere Medizin und Vorsitzender der Deutschen Akademie für Präventionsmedizin, der im FOCUS zu lesen war und an den ich immer denke, wenn vor der Wintersonne gewarnt wird:

„Man könnte also nackt die Skipiste runterfahren und würden kein Nanogramm Vitamin D bilden, selbst in strahlendem Sonnenschein“.

Also fange ich jedes Jahr zu meinem Geburtstag an, Vitamin D zu schlucken, muss meine Haut aber trotzdem das ganze Jahr über vor der Sonne schützen und fragte sicherheitshalber auch nochmal meinen Laser - Arzt, denn ich erwarte ja hier auf Sylt durchaus einige sonnige Tage und ich möchte auch am Meer spazieren gehen. Die Nordsee reflektiert dann ja auch UV Strahlen. Herr Doktor hat mich beruhigt. Ich soll einfach meinen Sonnenschutz großzügig verwenden und gut ist.

Gestern am Strand mit ADVANCED PERFECTING SHIELD - SPF 30

Bei meiner fleckigen Haut kommt mir die zart deckende Textur des ADVANCED PERFECTING SHIELD SPF 30 gerade recht. Normalerweise verwende ich diese Tube nur sparsam als getönte Tagescreme mit super anti aging Wirkung. Sehe dann aber sehr wenig von der Tönung, nur direkt beim Auftragen. Jetzt bediene ich mich etwas üppiger und dann funktionieren Sonnenschutz und Tönung gleich besser.



WIE GEHT ES WEITER?

Die gelaserten Stellen verschorfen. Unter dem Schorf ist neue "junge" Haut. Irgendwann fällt der Schorf ab, wenn er abheilt kann es leicht jucken. Dann bitte FINGER WEG - die Gefahr einer Infektion ist zu groß, wenn man an dem Schorf herumpolkt. Der fällt von alleine ab, wenn es soweit ist. Ich ertappe meinen Finger manchmal dabei, dass er auf dem Weg ins Gesicht ist - dann rufe ich ihn zur Ordnung! Übrigens: wenn die Eitelkeit es verlangt, kann man sich jetzt auch wieder schminken.

                         Das Foto ist vom Samstag - 19.11.2016 - auf den gelaserten Stellen hat sich Schorf gebildet

Meine Haut wird nun täglich besser. Das liegt natürlich an meinem aktuell sehr soliden Lebenswandel auf Sylt - den ich bereits seit 3 Tagen durchhalte. Geregelte, gesunde Mahlzeiten, kein Nachschlag. Dazu mindestens 3 Spaziergänge zum Strand und abends vor dem Schlafen drehe ich eine 30 minütige Runde im Schwimmbad.

Zum anderen liegt das an den drei gezeigten Produkten, die als medizinische Kosmetik von TEOXANE extra entwickelt wurden, um die strapazierte Haut speziell nach ästhetisch-kosmetischen Behandlungen umfassend zu versorgen.



Ein großes Dankeschön an die Firma TEOXANE, die mir die 3 Originalgrößen als Testmuster  zur Verfügung stellte!

POST PROCEDURE - 100ML - 68,00 € *





Über die weiteren Hautfortschritte halte ich Euch vorerst bei INSTAGRAM auf dem Laufenden!


* Werbelinks









Mittwoch, 16. November 2016

BENCH Herbstoutfit mit Louis Vuitton SAC NOE #schokoladezumanziehen


 LOUIS VUITTON SAC NOÉ


Bei meinem letzten Beitrag war er schon zu sehen, der gute alte SAC NOE von Louis Vuitton. Er wurde mal geschaffen, um darin 5 Flaschen Champagner zu transportieren. Das glaubst Du nicht? Dann hole ich mal das 

Zitat von der Louis Vuitton Homepage:

Nachdem Gaston-Louis Vuitton von einem Champagner-Hersteller gebeten wurde, eine robuste und stilvolle Tasche zu entwickeln, in der er fünf Flaschen mit der prickelnden Flüssigkeit transportieren könnte, kreierte Gaston-Louis das klassische Design der Noé. Das war im Jahre 1932.

© by Louis Vuitton



Mehr als 3 Pullen Champus habe ich meinem Sac noch nicht zugemutet. Aber er ist ja auch schon alt! Trotzdem schleppt er noch immer die 8 kg zulässiges Handgepäck locker weg. Fast 25 Jahre trage ich ihn schon mit mir herum. Vorzugsweise auf meiner rechten Schulter. Irgendwann bekommt er einen eigenen Blogbeitrag mit Fotos aus all den ganzen Jahren... Er war schon mit in Paris, Moskau, Los Angeles, Turku, auf Rügen, auf Sylt und Römö, in Venedig und Rom. Im Flugzeug, in Bus und Bahn, im Kuhstall und in vielen Konzerten und nun steht er hier am Watt.


Heute geht es aber nur nebenbei um den alten Sack, denn ich mache nochmal mit bei der schokoladigen Blogparade von Ines. Mit meinem unverkleideten Herbstoutfit für die Deichwanderung bei sonnigem Wetter, mäßigem Wind und Temperaturen um die 10° C.



Und natürlich in einer schokoladenfarbigen Jacke. Sie ist aus richtig dicker Sweat-Qualität von BENCH. Meine allererste Jacke mit Daumenlöchern. Gekauft habe ich sie vor mehr als 14 Jahren für einen Fasten-Wander-Urlaub in der Märkischen Schweiz. Kennst Du das, wenn etwas ältere Schokolade so einen hellen Fettfilm bekommt? So geht es dieser Jacke auch - die Farbe ist im Laufe der Zeit etwas weniger schokoladig geworden.


Trotzdem ziehe ich die noch immer gerne an, denn sie leistet mir im Norden gute Dienste. Sie hat nämlich einen ganz gewaltig hohen Kragen, mit dem ich mich bis an die Nasenspitze verhüllen kann. Wird es kälter, passt noch ein Tuch zwischen Hals und Kragen. Und schön lang ist sie auch und hält die Nieren warm. Meiner Mutter war das früher immer sehr wichtig. Mir war die kleine Applikation auf dem Rücken wichtig, denn sie lockert das triste BRAUN etwas auf.


Meine Stiefel sind echte Multitalente, die fühlen sich in der Stadt und auf dem Land gleichermaßen wohl. Es sind derbe, ungefütterte Frye Boots, mit Namen VERONICA SLOUCH in der Farbe CAMEL. Wie ich die in der Schokolade unterbringen sollte, war mir erst nicht klar, aber dann dachte ich an Forest Gump und seine Pralinenschachtel und vielleicht gab es darin ja auch ein Pralinchen mit leckerer, hellbrauner und zart schmelzender Fudge-Butterkaramell-Füllung? Darauf hätte ich jetzt nämlich auch Appetit. Ich denke, in meiner Mittagspause werde ich mal um die Ecke laufen, um den Laden für russische Lebensmittel zu besuchen. Da gibt es diese herrlichen Bonbons...


Das ist nun sicher heute nicht der allerletzte Modeblogger-Style, sondern es sind eher ein paar Fotos für's Familienalbum. Warum auch nicht  - so laufe ich eben herum, wenn ich alleine unter Schafen bin! 

Zum Schluß noch eine wichtige Ankündigung: ich bin ab morgen nämlich mal wieder weg, also unterwegs, ganz in der Nähe dieser Bank und hoffe sehr, dass es keine unfreiwillige Digital-Detox-Internetz-Pause gibt. Denn - wie Du Dir denken kannst - sind es vornehmlich andere Netze, die an der Nordsee gespannt werden!