Dienstag, 20. September 2016

Die Spaziergängerin von Sans-Souci


Ich war 14 Jahre alt und gleich 12 mal hintereinander im Kino. Immer in ein und demselben Film: ZORRO mit Alain Delon. Ich glaube, ich war in ihn verliebt. Als ich im „Filmspiegel“ etwas über ihn las, begegnete mir zum ersten Mal der Name Romy Schneider.

Ich kannte sie nicht. Ganz und gar nicht, denn die Weihnachtsfeiertage im Nordosten der DDR waren nämlich glücklicherweise 100% sissifrei und so war mein erster Romy Film "Das Mädchen und der Kommissar" und viele folgten nach. "Nachtblende" mit dem verrückten Kinski zum Beispiel und "Swimmingpool" mit Alain Delon. Und immer wieder die Filme mit Michel Piccoli, der für mich irgendwie zu ihr gehörte.


Ich sog die Szenen in Pariser Strassen und Cafés förmlich auf und träumte meinen Traum, auch einmal in dieser meiner ach so fernen Traumstadt in so einem Café zu sitzen. Ja, vielleicht erst mit 60, wenn ich als Rentnerin die Mauer durchreisen dürfte…dass sie bald ganz aus meinem Leben verschwinden würde, war ja in den frühen 80er Jahren für mich noch nicht zu ahnen.


Sehr berührt hat mich auch der Film LE TRAIN mit Romy und Jean Louis Trintignant, auf den ich jetzt nicht näher eingehen möchte. Bei dem Schlußlied des Films kommen mir noch immer die Tränen, dabei habe ich es schon so oft gehört, denn es ist eines der Chansons, mit denen ich die französische Sprache erlernte.

Aber zurück zu Romy:  Ich mochte Ihre Art zu spielen, ihre Direktheit, mit der sie die Rollen ausfüllte und ich ahnte nichts von ihren Kämpfen und ihrer Zerrissenheit, da ich ohne Yellow-Press und West TV keinen Zugang zu diesen Informationen hatte. Ich bewunderte einfach ihre Schauspielkunst und ihre Schönheit. Schönheit liegt im Auge des Betrachters und in meinen Augen gehört Romy Schneider zu den schönsten Frauen, die ich kenne.


Ob in den 50ern in Chanel oder und in den 60ern im Bikini oder in den 70ern auf der Stern Titelseite „Wir haben abgetrieben“ oder auf den letzten Fotos aus den 80ern. Auch mich erschütterte das Drama ihres frühen Todes und die nicht ganz geklärten Umstände sehr.


Die Spaziergängerin von Sans-Souci


Bevor sie starb drehte sie noch diesen einen Film der mich am meisten berührt hat, weil er mit der deutschen Vergangenheit zu tun hat und mit Orten, zu denen ich mich träumte - PARIS und in denen ich inzwischen lebte - BERLIN. Und weil er für Romy so schwer zu spielen war, denn die Rolle des Jungen Max sollte wohl eigentlich mit ihrem Sohn David besetzt werden. Nach seinem tragischen Unfalltod in Paris musste eine neue Besetzung für diese Rolle gefunden werden und die Filmwelt konnte im Kino zusehen, wie sehr der Schauspielerin die Szenen mit dem Kind zu Herzen gehen.

Der Film, in dem Romy eine Rolle im Paris der Gegenwart und eine zweite in Berlin und Paris in den 30er Jahren spielt, wird von der Kritik als der Höhepunkt ihrer künstlerischen Karriere beschrieben. Das kann ich nicht beurteilen, wir alle wissen nur mit Sicherheit, dass es ihre intensivste und vor allem letzte Rolle war, denn sie starb 1982, noch bevor sie den Film - eine deutsch/französische Koproduktion - synchronisieren konnte. 

Michel Piccoli ist auch dieses Mal der Filmpartner an ihrer Seite und dieses eingespielte Paar überzeugt in der Liebesgeschichte der Gegenwart.

Inhalt:

Max Baumstein (Michel Piccoli) erschiesst den deutschen Botschafter in Paraguay, der sich gerade in Paris aufhält.
Baumstein ist Vorsitzender einer Hilfsorganisation und Waise. Seine jüdischen Eltern sind 1933 vor seinen Augen in Berlin erschossen worden und ihm wurde ein Bein so zertrümmerte, dass er zeitlebens gehbehindert ist. 

Im zweiten Handlungsstrang erzählt der erwachsene Max von seinem Leben im Deutschland  der Nazis und von der Flucht nach Paris und er offenbart die Hintergründe seiner Tat. Im Film gibt es immer wieder Rückblenden nach Berlin und Paris. Der kleine 12 jährige Max kommt zu den Pflegeeltern Elsa und Michel Wiener (Romy Schneider und Helmut Griem). Elsa nimmt den Jungen mit nach Paris, ihr Mann will ihnen später folgen, wird aber im Dritten Reich verhaftet, weil er einen linken Verlag betreibt und muss in ein Konzentrationslager.

Von Paris aus kann Elsa Wiener Einfluss auf einen ranghohen Nationalsozialisten nehmen und mit den Mitteln einer Frau erreicht sie, dass Michel freigelassen wird und nach Paris kommt. Doch schon kurz nach der Ankunft werden die beiden durch diesen Mitarbeiter der Deutschen Botschaft - den späteren deutschen Botschafter in Paraguay - erschossen. Max Baumstein erkennt diesen Verbrecher nach Jahrzehnten wieder und erschiesst ihn während eines Interviews.

Der Film endet tragisch, denn auch das Paar der Gegenwart wird kurze Zeit nach dem Prozeß um den Mord von einem Unbekannten erschossen.


Der Film ist ein Krimi, ein Politthriller und beinhaltet gleich zwei tragische Liebesgeschichten. Manchem Kritiker scheinen sowohl die Romanvorlage von Joseph Kessel, als auch das Drehbuch von Jaques Kirsner zu konstruiert.

Ich denke, dass es zu Beginn der Naziherrschaft viele ähnliche Schicksale gab und ich kann verstehen, dass ein Mann nach solchen schweren Erlebnissen in seiner frühen Jugend zu so einem zweifelhaften  Mittel wie der Selbstjustiz greift, um sich zu rächen.

Romy Schneider - als seine Frau -  erfährt erst während der Gerichtsverhandlung diese Details aus der Vergangenheit ihres Mannes und sowohl sie und auch der Zuschauer sind erschüttert von der Willkür und der Brutalität, deren die jüdischen Menschen in der noch recht nahen Vergangenheit unseren Landes ausgesetzt waren.

Im Vorfeld dieses Artikels habe ich mir den Film noch einmal  angesehen. Ich wollte wissen, ob er in mir noch immer dieselben Gefühle weckt wie damals, als ich ihn zu erstmal Mal sah. Und ich habe die Erkenntnis gewonnen, dass der Film aktueller denn je ist. Leider gibt es in unserer Gegenwart auch wieder ähnliche Tendenzen. Immer mehr Menschen, die nicht den „richtigen“ Glauben haben, können nicht angstfrei und bedenkenlos in diesem Land leben. 

Ich bin noch immer sehr berührt von diesem Film und mir kamen die Tränen, als ich das Ende sah und denke wieder an die treffenden Bezüge zur heutigen Zeit.

Romy Scheider und Michel Piccoli erlebten nicht mehr wie aus dem Jungen, der Max als Kind spielte, ein angesehener Mathematiker wurde. 

Wer den Film nicht kennt oder lange nicht mehr gesehen hat, dem möchte ich empfehlen, ihn anzuschauen und sich von ihm einfangen zu lassen, es lohnt sich sehr! 

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DER TEXT - ist in leicht gekürzter Fassung im aktuellen LEBENLANG Magazin zu finden. Auch 2 weitere Bloggerinnen  aus unserem Ü30 Forum stellen dort ihre Lieblingsfilme vor: Sabine Gimm und Petra Drißen





DIE FOTOS - sind - wie unschwer zu erkennen .- vom Juli 2016 aus Paris. Und auch wenn Frau Meyrose und Herr Kaiser jetzt fast einen Herzkasper bekommen - ja, ich trage zu der Birkin und dem Longchamp Oberteil eine Leggings und Deichmann Schlappen. Warum? Weil Beine, Bauch und Po es mir (noch) erlauben! 

Sonntag, 18. September 2016

Ein Kleidungsstück für (fast) jede Lebenslage

Man wird bunt wie 'ne Kuh und lernt immernoch dazu * - Avignon - 2016-08-21

Ein Kleidungsstück für fast jede Lebenslage?

Gibt es sowas?  
Sneaker vielleicht - wenn Du nicht gerade ins Grace willst.
Oder Bluejeans - aber gehen die auch in der Oper?
Ein schwarzer Faltenrock vielleicht? Ginge bei mir gut, aber auch im Sommer am Meer?


Bisher der beste Tag des Jahres - Neuilly - 2016-07-22

Die Stilberaterin Ines Meyrose

hat auf ihrem Blog Kundenwünsche gesammelt und jemand wollte von ihr wissen, ob es so ein Kleidungsstück gibt, das irgendwie immer passt. Ines wird heute diese Frage heute natürlich beantworten, aber sie gibt sie auch weiter. An die Ü30 Bloggermädels zum Beispiel und ich gebe sie weiter an Dich und freue mich, wenn die Kommentarfunktion heute reichlich genutzt wird!


Bummel durch Husum - 2015-08-06

Weisse Blusen gehen immer!

Ines ahnt es wohl schon, sie kennt mich und meine Oufits nämlich relativ gut! Und wer über 30 weiße Blusen im Schrank hat, der hat eben auch für jede Gelegenheit eine. Und nicht nur für FAST jede! Ich trage weisse Blusen wirklich in allen Lebenslagen. Und wenn sie eines Tages nicht mehr schön genug sind, um damit aus dem Haus zu gehen, dann trage ich sie einfach drinnen, bis sie nicht mehr können. 

 Zum Schlager-TV in der ARD - ich gucke Fernsehen nur live :-) - Erfurt - 2015-10-10

Ich verzichte darauf, hier alle meine Blogbeiträge mit weissen Blusen zu verlinken - wenn Dich das wirklich interessiert, kannst oben links im Suchfeld WEISSE BLUSE eingeben oder einfach HIER klicken. 


Geburtstagfeier von Freund Peter - München - 2015-09-18

Seit fast einem Jahr habe ich ein neues iPhone und so bin ich einfach mal durch meine 17.163 Photos gescrollt und habe einige Bilder mit den weissen Blusen in fast allen Lebenslagen zusammengesucht!

Bloggertreffen in Hamburg - 2016-09



Herbstliche Frische in der O2 Bar über den Dächern von  Moskau  2015-09-07


Ich tanze meinen Namen nicht, ich stelle gleich Großbuchstaben auf die Strasse! ZUM - Moskau - 2015-09-05



 Shopping bei Kalle, im Designeroutlet Neumüster - 2015-09


Vogue Fashion Night Out 2015 im KaDeWe - Berlin - 2015-09-09



Edelweiss - Seppelhosen, Trachtenblazer, aber eine weisse Bluse! Oktoberfest-München - 2015-09-19


 Novemberentschluss: ich möchte wieder einen Pony haben. Mit der Bürobluse gleich zum Friseur 2015-11-14
Die ersten Fotos mit Pony aber ohne weisse Bluse sienst Du dann gleich bei meinem HERBSTTREND Beitrag. 

Auf zur Nordsee, ab ins Watt - Quellerernte bei Husum - 2016-07-27


 Bloggertreffen - und ja, jetzt haben wir auch fast alle meine bunten Daunenwesten gesehen! Kassel - 2016-07-16

Auch die bei etwas ernsten Anlässen ist man mit einer weissen Bluse perfekt angezogen,
das funktioniert bei mir wie mit weissen Hemden bei Männern.
Ich mag diese unisex Uniform sehr: Bluejeans, weisses Hemd, dunkelblauer Blazer
Avignon - 2016-08-22

 Schon wieder ist ein Jahr um - Vogue Fashion Night Out 2016 - Quartier 206 - Berlin - 2016-09-08


 IFA Berlin - 2016-09-03


Ich habe gerade in meinem Instagram-Album geblättert. Dort sind auch noch jede Menge Fotos mit weissen Blusen - vielleicht guckst Du mal rein und schenkst mir ein paar ♥ Herzchen ♥ - ich wünsche Dir viel Spaß dabei, denn das Album dort ist wirklich mein (Reise) Tagebuch in Bildern :-) 

 Trocadero - Paris - 2015-07-25

Große Sonnen-und Blumen-Pose vor der Stadtmauer von Avignon - 2016-08-19**

* natürlich ist das Eingansfoto mit der unweissen Bluse und der bunten Kuh nur dort gelandet, um etwas Verwirrung zu stiften und nicht gleich alles zu verraten!

** aus dieser Serie gibt es sicher bald noch mehr Fotos, aber erst wenn es hier oll und kalt und grau ist, dann zaubere ich südliche Sonne und blauen Himmel aus dem Hut.

Donnerstag, 15. September 2016

Manche mögen's klassisch: meine Jahre, meine Filme, meine Idole

Foto © Patricia Haas

Anfang Juli fahre ich über die Clayallee zu einer Freundin und mich überholt ein richtig großer Autotransporter mit drei Oldtimern.

Tags darauf laufe ich zu Fuss durch die Pücklerstrasse und da stehen die Wagen für einen Filmdreh, ich werde auf der anderen Strassenseite daran vorbeigeführt. Ich mache fix ein Foto und poste es auf Instagram, mit der nicht ganz ernst gemeinten Beschwerde, dass ich wieder nicht entdeckt wurde :-)

A photo posted by Bärbel Ribbeck 📍 Berlin (@uefuffzich) on


Irgendwann bin ich am Klapprechner, gucke meine E-Mails an und finde das thematisch genau passende Angebot vom Magazin LEBENLANG. Sie wollen mich als Ü50 Model. Ich war sofort Feuer und Flamme und sagte natürlich zu!


Foto © Patricia Haas


Das Thema Filmklassiker gefiel mir auch sensationell gut, da kann man viel machen, da kenne ich mich einigermaßen aus! Ich dachte sofort an Romy Schneider in "Das Mädchen und der Kommissar" und sah mich schon mit einem Trench aus Lackleder in den Strassen von Paris oder mit Persianer-Muff hoch oben auf einem Zossen in Bayern wie mit Helmut Berger in "Ludwig II".


Marlene Dietrich wäre auch ein Traum, nur sind ihre Filme ja eher reine Kostümfilme und mir gefiel ihr "privater" Look  immer sehr viel besser. Nicht nur die Hosen, auch die Kleider und die Jackets. Wenn ich mal in St. Tropez auf eine Yacht eingeladen werde, schaue ich mir vorher ihre Bilder an und lasse mich inspirieren.
 

Der Look von Coco Chanel in Deauville wäre auch mal eine Reise wert, aber so etwas wie "Berühmtheiten nachstylen" ist ja nochmal eine andere Geschichte...die hebe ich mir für die Zeit auf, wenn mir die Blogideen ausgehen.



Ein anderer Film, der mich persönlich mit jungen 19 Jahren völlig begeisterte ist "All that Jazz" von Bob Fosse. Falls Du 8 Minuten Zeit hast gibt es hier eine Tanzszene aus dem Film:




Und kurz danach kam "Mephisto" von István Szabó auch in unsere Zonen-Kinos. Die unvergessene Christine Harbort erhielt mitten in der DDR einen Oscar für ihre Rolle als Lotte Lindenthal (Emmy Göring), durfte aber danach nicht wieder aus der DDR ausreisen!



Für das Lebenlang Magazin sollten  es allerdings Klassiker aus den 40er oder 50er Jahren sein. Immer mit dem Hintergedanken, diese auf Fotos nachzustellen. Ich überlegte einen halben Tag lang und dann schickte ich den Magazinmachern meine Liste:


  1. Ninotschka
  2. 12 Uhr mittags
  3. Das Fenster zum Hof
  4. Frühstück bei Tiffany (natürlich!!!)
  5. Casino Royale
  6. Kinder des Olymp
  7. Die Katze auf dem heissen Blechdach


Wie Du weißt, ist es die Nummer 3 geworden und ich finde die Umsetzung sehr gelungen, auch wenn die erste Reaktion auf das Titelbild lautete: "Wie eine alte Frau, die sich aus dem Fenster stürzen will..." 

 Foto © Patricia Haas

Naja, selbst wenn es so ist, hat sich die Dame jedenfalls auch für dieses Vorhaben im Rahmen ihrer Möglichkeiten chic gemacht! Und vor allem - sie ist NICHT gesprungen...

Foto © Patricia Haas

...sondern war abends noch im Hyatt mit Frau Indica. Und was wir dort im - immer wieder sehr gerne von mir besuchten - VOX RESTAURANT erlebt haben, kannst Du hier nachlesen! Die strenge Fifties-Frisur ist inzwischen zu einer gemäßigten Variante abgesunken, aber die Schminke das Profi-Make-Up vom Morgen hielt bis weit nach Mitternacht durch!


*ggg* ich habe vor der Verlinkung gerade die VOX Webseite angesehen. Man stellt einen fast leeren Louis Vuitton Epi Speedy mit der typischen Knickfalte in den Vordergrund - da hätten sie sich doch lieber 'ne Tasche von mir leihen können :-)
 

Dienstag, 13. September 2016

Ü50 - wenn Bilder lügen oder eben nicht




Das musste jetzt sein - so ganz ohne Vorwarnung. Zum Glück war bei meiner allmählichen Verwandlung der Spiegel nicht zugehängt, sonst hätte ich mich wohl mächtig erschrocken und nach dem Riechsalz in meiner Tasche gewühlt. Ich bin aber hier auch nicht bei dem garstigen Format GNTM, sondern beim überaus freundlichen Team von Lebenlang und SistersMag zu Gast. Zurück zu mir, wie Du mich kennst, weil ich meist solche Fotos von mir zeige:


Schönes Bild oder? Also mir gefällt es! Entstanden ist es im Sommer in Paris. Eine Freundin aus Wien, die zufällig mit dort war, hat es gemacht. Wer kennt das nicht, es gibt Fotos, auf denen man sich gefällt, weil man sich gerne immer so sehen würde und es gibt Fotos, die zeigt man besser nicht. 

Foto © Patricia Haas


Warum denn nicht?

  • Weil die Marionettenfalten nicht weggelächelt wurden? Sie sind doch in jeder Instagram-Story und im RL an mir zu besichtigen!
  • Weil die grauen Strähnen sichtbar sind? Das passiert auch nicht zum ersten Mal!
  • Weil die Kinnlinie inzwischen einige Kurven hat? Das erwischt jeden -  früher oder später!
  • Weil Falten und Poren zu sehen sind? Wer keine hat, kann sich doch einfach freuen!
  • Weil die Leute, die mich nicht mögen feiern, wenn sie die Bilder sehen? Nur zu, würde ich doch genauso machen :-)

Foto © Patricia Haas

Manchmal sehe ich eben so aus!


Wenn mein erstes Titelbild das Cover eines Pflegemagazins ist, dann war das meine freie Entscheidung und ich sehe es einfach als einen Blick ZURÜCK in die Zukunft, schliesslich wurde ich beim Shooting in die 50er Jahre zurückversetzt. Da sah eine Frau mit fast 55 Oktobern eben nicht mehr ganz so knusper aus, wie in 2016. Und die Mädels, die jetzt Mitte 20 sind, werden in 30 Jahren die Fotos, auf denen ich mich jetzt chic finde, auch nur noch müde belächeln. Also was soll's? Hab' einfach Spaß und sei nicht zu kritisch, ich habe meine Großmutter nämlich sehr geliebt und wusste gar nicht, dass ich ihr so ähnlich sehen kann, wenn ich will!

Foto © Patricia Haas

Was bisher geschah:


Das online Magazin LEBENLANG steht in der Septemberausgabe 2016 unter der großen Überschrift DRINNEN & DRAUSSEN und wir haben zu diesem Thema den Hitchcock Filmklassiker DAS FENSTER ZUM HOF nachgestellt. Weil Grace und James immer von drinnen nach draussen gucken, der Zuschauer gar nicht sieht was passiert, aber trotzdem alles mitbekommt. Unser Set ist die große Fensterfront eines Berliner Fabriklofts - am liebsten wäre ich dort gleich eingezogen! So große Räume sind für mich einfach ein Traum.


Wenn Du den Artikel angucken möchtest, dann blättere im Magazin bitte bis zur Seite 159 vor. Und  dann noch etwas weiter, denn auf Seite 173 verrate ich Dir meinen liebsten Film unter dem Motto: "Jugendklassiker".


Ich hatte einen wundervollen Tag mit dem Lebenlang-Team und meinem "Filmpartner". Ich wurde professionell geschminkt, gestylt und in zwei original 50er Jahre Kleider gesteckt. Ich war der Mittelpunkt des Tages und alle waren immerzu ganz lieb zu mir. Starallüren habe ich allerdings nicht entwickelt. Dazu hat die Zeit leider nicht gereicht! Ein dickes Dankeschön geht zuerst an "meinen James" - nämlich an Ullrich Diecke - für sein aufmunterndes Lächeln und sein Augenzwinkern. Er war der Profi in unserem Team vor der Kamera, das hat mir sehr geholfen. Ich stehe zwar oft vor der Kamera, aber selten vor einem Fotografenauge und schon gar nicht mit einem ganzen Magazin-Team rundherum. Ich war also vorher ziemlich aufgeregt und sehr froh, dass alle zufrieden mit mir waren! 

 Foto © Patricia Haas

Die Story-Fotos im Heft sind von Henrik Pfeifer und die vielen Aufnahmen hinter den Kulissen hat Patricia Haas für uns gemacht. Ein paar mehr Einblicke zeige ich die nächsten Tage nochmal.

 Foto © Patricia Haas

Und weil ich zum Shooting extra meine Perlenohrstecker (siehe Foto ganz oben) angelegt habe, verlinke ich meine Bilder endlich mal wieder bei Sunnys Schmuckaktion.

Foto © Patricia Haas