Dienstag, 20. August 2013

HAMBURG – Teil 2: DOM & THE BLING RING von Frau Coppola


So schön das Wetter zum Weissen Dinner am Samstag war, so mies war es am Sonntagmorgen. Doch auch hier klarte es nachmittags auf und ich marschierte auf den Rummelplatz, in Hamburg DOM genannt. Als der Himmel immer blauer wurde, bestieg ich das Riesenrad - das größte mobile Riesenrad der Welt übrigens - und ich ärgerte mich, dass ich nur meine kleine Quick-Snap Kamera im Gepäck hatte, denn der Blick über Stadt, Hafen und Elbe ist schon sehr beeindruckend. Ein Blick in mein Gesicht war nicht so prickelnd, ich laß das Foto einfach weg, die Gondel schaukelte schon mächtig in der steifen Briese 60 Meter üNN und so verging mir das Lachen!







Die tanzenden Türme, die ich von hoch oben entdeckt und bewundert hatte, musste ich mir auch noch aus der Nähe ansehen. Für Frankfurter und New York Besucher ist das sicher PillePalle, aber ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK und so begeistern solche Bauten in hiesigen Gefilden und ich knipse einfach drauflos.



Zum Abend zogen wieder dicke Wolken auf und es regnete erneut ausdauernd und feinstrippig. Ich ließ mich davon nicht ärgern und machte KINOTAG mit einer Freundin.
The Bling Ring von Sofia Coppola – viel gehypt auf allen Fashionblogs, also ein MUST SEE für mich. Was soll ich sagen: die Werbung hatte eingeschlagen, das Kino war AUSVERKAUFT – wir bekamen die letzten beiden Plätze, und nicht mal mehr nebeneinander.
Platz 14 war aus unerfindlichen Gründen gesperrt und so hatten wir einen Sessel zwischen uns für unsere Taschen, Cola und die Chipstüte. Davon sollte ich vielleicht noch etwas mehr erzählen, denn mir fällt nicht viel ein, was ich zum Film sagen könnte und ich bin eher nicht wortkarg. Vielleicht habe ich das Kunstwerk einfach nicht verstanden? Vielleicht gibt es einen tieferen Sinn? Das schönste Bild war für mich die Ecke eines LV Beautycase aus weißem MC in Großaufnahme. Die Birkins und Chanel Taschen waren eher lieblos in Szene gesetzt. Die Protagonisten des Films liebten sie ja auch nicht, sie wollten sie nur haben um sie zeigen zu können. Als Fashionjunkie konnte man sich mit der Freundin noch ab und zu staunend und erkennend austauschen. So à la: …hast Du die BAL gesehen…oooh – ein Monogramouflage Keepall…schau, ein Vernis Trolley aus der ROSE POP Collection…guck mal dort, der Karakoram-Pocho… - *pfffffffffffffffff* das verpufft aber auch fix und effektlos.  Was ist mich danach besorgt fragte: Was haben die Jungs im Kino gemacht, wenn sie nicht fashionaffin oder gay waren? Hoffentlich hatten sie wenigstens Handyempfang!


Die früheren Filme von Frau Coppola haben mich immer so beeindruckt, dass ich sie öfter angesehen habe und die Ledertasche, die sie für LV entworfen hat, ist mein Liebling der Collection – dem Ring der kleinen Luxusräuber (nach einer wahren Begebenheit) habe ich streckenweise amüsiert zugesehen, aber großes Kino geht für mich anders!


Kommentare:

  1. Hm... dann schaue ich den Film vielleicht doch nicht im Kino an, sondern warte auf die DVD? Bin eh kein Kinofan. ;) Muss gestehen, dass der Hype sogar mich erfasst hat. Und spannend finde ich, dass sogar in der Villa von Paris Hilton gedreht wurde... aber ein bisschen Handlung wäre auch nett. Soooo ein Fashionjunkie bin ich nun doch nicht, dass mir die Hochglanzbilder reichen. ;))

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  2. Auf jeden Fall kannst Du Dir den Kinobesuch sparen, schau Dir auf YT den Trailer an und dann hast Du den Film eigentlich gesehen. Die Villa von Paris war auch schon oft in der GALA oder Du bemühst die Googlesuche. Ich habe das auch nicht erwartet, aber ich kann den Film leider nicht empfehlen. Liebe Grüße, Bärbel

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Bärbel ☼