Donnerstag, 12. Mai 2016

VERKEIMT, GESUND und GRÜN durch den Mai


Ich bin viel unterwegs und es ist nicht immer einfach, seine sieben Sachen beieinander zu haben. Also vielleicht wäre es für Dich einfacher, wenn Du planvoll und gut organisiert bist. Das bin ich nämlich nicht. Das war ich noch nie -  aber ich kann sehr gut improvisieren und organisieren. Mir fällt in jeder Situation immer noch etwas ein.


Als ich im Ü30 Blogger Forum zum Blog-Hop Fit, bunt und gesund durch den Mai ganz laut HIER rief, tat ich das, weil ich schon wusste, über welche neue Errungenschaft ich gerne schreiben möchte. Und in meinem Kopf war der Montagsbeitrag eigentlich schon fertig. Die ersten passenden Fotos waren auch schnell im Kasten. Also reiste ich zurück nach Berlin. Derart gut vorbereitet dachte ich nicht mehr an den Artikel, ich würde ihn Sonntagabend bei der Nagelroutine fix in die Tasten werfen und die Bilder hochladen. *HALT STOP*  -  plötzlich schoss mir nämlich eine Frage durch den Kopf: "Wo ist eigentlich die Speicherkarte mit den Blogfotos?"


Hier jedenfalls nicht, die blieb wohl im Norden. Da ich auch sehr gut im Verdrängen bin, dachte ich den ganzen Sonntag lang nicht an die abendliche Blogschicht. Der warme sonnige Tag und die Leute um mich herum boten genügend Ablenkung. Erst liefen wir zum Fliegerberg und spazierten dort lange herum, saßen und lagen unter Blütentraumbäumen. Redeten oder schwiegen, träumten und lachten. Dann konnte ich mir das Rad abholen und den Flieder dazu und anschliessend war ich in einem Gartenlokal zum Spargelessen verabredet.


Aber irgendwann abends hockte ich dann doch alleine am PC und dachte: "Nun lass Dir mal etwas einfallen..." Ich guckte mir die Bilder des Tages an, sah mich radeln und *schwupps* war mein Thema da. Mein Beitrag im Kleidchen kam gut an, dabei sollte es ja gar nicht um Ü50 Mode gehen bei dieser Aktion - sondern um gesunde Ernährung.



Mein Leben ist zu kurz für schlechtes Essen


Bei meiner Ü50 - Ernährung bevorzuge ich alles, was relativ unverarbeitet auf meinem Teller landet und voller Power steckt. Also keine Seelachsschnitzelcreme aus der Tube (wer kauft die eigentlich überhaupt noch) lieber Hummer in Wein gekocht. Keinen Eiersalat aus dem Kühlregal, sondern lieber Eier im Glas. Keine inhaltsstoffundefinierbare Teewurst, sondern roher Schinken. Ich bin allerdings kein Rohköstler, ich esse nämlich sehr gerne warm. Nach dem Salatgang! Also gekocht, gebraten, gedämpft und gegrillt wird bei mir abends ständig. Mein Essen zu frittieren oder es in der Microwelle zu erhitzen (und dabei alles Gute abzutöten) lehne ich ab.

In einem hochgelobten Fischrestaurant an der Nordsee bestellte ich mir eine Maischolle* und mein Magen und mein Gehirn visualisierten sie schon mal für mich. Und zwar derart verführerisch, dass meine Mundspeicheldrüsen umgehend ihre Arbeit aufnahmen, sie aber sofort wieder einstellten, als der Teller vor mir stand. Was ich bekam, war ein Stück dick paniertes Schollenfilet - ein perfektes "gut-und-günstig"-Convenience-Food-Produkt aus der Fritteuse. Das bestätigt mal wieder meine These, dass ich lieber zu Hause esse, weil das Leben zu kurz für schlechtes Essen ist! Natürlich gibt es sehr viele richtig gute Restaurants, in die ich immer wieder gerne gehe. Aber leider nicht täglich, weil ich nicht mein ganzes Gehalt in Kalorien anlegen möchte. Das meiste Essen, das man an touristischen Orten zum Beispiel vorgesetzt bekommt, ist aber für mich kein Genuß, sondern dient nur zur Sättigung. Diese Restaurants wollen verdienen und kaufen günstig ein - und solange die Leute den Unterschied zwischen einem frittierten Schweineschnitzel und einem gebratenen Kalbsschnitzel nicht merken, machen sie ihren Schnitt.

Du bist was Du isst


Seit auch bei mir der Stoffwechsel verlangsamt arbeitet, habe ich mir mehr Gedanken um meine Ernährung gemacht. Und heute fange ich mal beim Frühstück an. Und zwar bei dem im Arbeitsalltag. Die Tage mit Smoothies und instagramfreundlich garnierten Obsttellern sind auch bei mir eher die Ausnahme. Im Winter gibt es Porridge mit Obst darüber (frisch oder aus der Tiefkühltruhe - zum Teil selbst geerntet) und im Sommer gibt es Müsli (ohne Zucker, Schokis und bunten Firlefanz) und Obst dazu. Weil das aber auf Dauer zu langweilig wird, gibt es auch immer Tage, an den wir morgens Brote essen. Frühstücksstullentage.

Auf den Tisch kommt für mich

  • Milch -  so frisch wie gerade möglich
  • ein Ei - gern aus Freiland oder Bodenhaltung, aber die sind schwer zu finden
  • Vollkornbrot - körnig oder fein, ein bis drei Scheiben
  • Butter - Süßrahmbutter in Bio Qualität
  • Quark - 20 % ig oder der Biomagerquark "cremig gerührt" von REWE
  • Salz - nicht mehr soviel wie in jungen Jahren, aber ich salze mein Ei oder meine Butterstulle
Gesalzene Butter vermeide ich. Damit würde ich in unlimitierte Fresserei verfallen. Wie letztens bei meiner Mutter: es gab getoastetes Bäckerweißbrot, nicht den viereckigen Presstoast aus dem Supermarkt und ich fand fast kein Ende. Dazu brauche ich dann auch keinen Brotbelag - obwohl es in diesem Falle Kresse gab, meine Mutter ist jetzt auch unter die Kresseproduzenten gegangen!

Grünes auf dem Frühstückstisch


Mungobohnensprossen

Kresse und Sprossen mag ich nicht nur in Wraps oder Salaten, sondern auch morgens auf meinem Frühstücksbrot. Und endlich habe ich auch die perfekte Lösung für meine Frühstücks-Sprossen-Eigenproduktion gefunden! Danach habe ich echt lange gesucht. Die gekauften Sprossen sind nie richtig frisch, immer zuviel für ein Frühstück, schwer haltbar. Man kann sie schon 2 -3 Tage im Kühlschrank lagern, aber dabei werden sie immer lascher und sind immer weniger wertvoll. Außerdem sind sie auch richtig teuer -  jedenfalls im Bioladen! Und hin und wieder geraten sie in Verruf, weil in der Großproduktion auch mal ein paar andere Keime darin stecken können. Das alles schreckte mich aber nie, mir ab und zu eine Packung Sprossen zu kaufen. Auch als 2011 vor jeglichem Verzehr gewarnt wurde, hörte ich damit nicht auf, denn ich war mir sicher, dass noch genauer kontrolliert wurde und außerdem waren Sprossen plötzlich überall sehr günstig zu haben :)



Grünes DIY im Glas


Immer wieder kam mir dabei der Gedanke: das müßte man auch selber können. Also habe ich Gevatter Google befragt und fand solche Keimbehälter (Schalen oder Türme) aus Plastik. Die mochte ich nicht. Nein, ich bin noch nicht auf dem Minimalistentripp der plastelosen Haushaltsführung. Ich weiss die Produkte der Petrolchemie durchaus zu würdigen. Bei mir ist nämlich einiges aus Plastik: mit Maus, Klapprechner, Drucker und Telefon geht es los und hört auf bei (Klo)Brillen, Reißverschlüssen, Haarreifen, Wäscheklammern, Gefrierbeuteln, Pfannenwendern, Salatbesteck über Esseninsbüromitnehmeschalen Tupperware und sogar Taschen aus Erdöl habe ich. Es liegt mir auch fern, mich heute oder morgen davon zu trennen.



ABER: bei diesen hochglänzenden Keimgeräten habe ich immer den Eindruck, dass das Wasser sofort milchig und schleimig wird und, dass man die Dinger an den Kanten nie richtig sauber bekommt. Ja, die Hersteller versprechen, dass sie bis 85° C spülmaschinenfest sind. Nach 7 oder 17 Spülgängen ist er jedoch flöten, der Glanz und eine gewisse Trübnis breitet sich aus. Das wäre bei Porzellan anders - oder bei Glas. Und eines schönen Tages stand ich in einem Biomarkt vor einem Keimglas und wusste sofort: Das isses!



Das ist genau meins: Milch, Eier, Brot, Butter und Sprossen - mehr brauche ich nicht!

Eier zum Beispiel enthalten alles, was ein Küken braucht, also haben sie auch alles, was mein bewegter Ü50 Körper leicht verstoffwechseln kann oder Körner - diese kleinen Naturwunder! Aus einem winzigen Sonnenblumenkern kann eine bis zu 2 m hohe Pflanze werden. OK - etwas Erde, Licht, Luft und Wasser für die Photosynthese sind noch vonnöten, aber die Grundlage bildet so ein winziges kerniges Kraftpaket. Das kann sogar jahrelang irgendwo herumliegen, bis eines Tages plötzlich die äußeren Bedingungen stimmen und schon keimt es los. Menschen machen sich das seit über 5000 Jahren zunutze, nicht nur im Getreideanbau - seit jeher gehören auch die feinen Sprossen zur menschlichen Ernährung.

Und hat das Pflanzenwachstum erstmal angefangen, geht es in beiden Richtungen voll ab, denn sowohl der Keimling, als auch die Wurzel stecken voller Power.



Was ist an Sprossen so gesund?

Während der Keimung finden im Samenkorn zahlreiche Stoffwechselvorgänge statt, die der entstehenden Pflanze für den Wachstumsprozess Energie liefern und sie vor Krankheitserregern schützen: Nährstoffe werden neu gebildet, vorhandene Reservestoffe ab- und umgebaut. Dabei steigt der Vitamingehalt, Eiweise und Fette werden in ernährungsphysiologisch wertvollere Formen umgewandelt. Der hohe Mineralstoffgehalt der Samen bleibt erhalten.
Quelle: © Sprossenmanufaktur

Wer es noch genauer wissen möchte, folgt bitte diesem Link der Sprossenmanufaktur zur Nährstoffanalyse.


Die eigene Anzucht steht und fällt natürlich mit den Samen. Ich habe auch schon ganz normalen Bio-Hanfsamen angesetzt, da keimten von ca. 200 Körnern ganze 2. Das ist ein ganz anderes Problem, nämlich das der Saatgutlizenzen - das möchte ich hier nur erwähnen und nicht weiter ausführen.




Auch die Sache mit dem Schimmel füge ich nur als weiterführenden LINK ein, denn wenn man alles so macht, wie in der Anleitung beschrieben, schimmelt auch nichts. Natürlich muss man bei der Sprossenzucht sehr hygienisch vorgehen. Ich setze allerdings voraus, dass keiner sein Sprossensieb auf dem Wischlappen ablegt oder die zarten Sprossen im Spülbecken wässert oder tagelang aufheben will. Sprossen sind ein frisches knackiges Produkt, das aus dem Glas geerntet wird und sofort auf den Teller kommen sollte. Ich ernte meine Alfalfa Gewächse immer schon am 3. Tag.



Dazu spüle ich sie im Glas ab, lasse die gut abtropfen, entnehme dann die Hälfte der Sprossen mit einer langzinkigen Gabel und am nächsten Tag hat sich der Rest auch schon wieder verdoppelt. Dank meiner gute Pflege :) Meine Keimgläser wasche  ich nach jeder Vegetationsrunde gründlich ab und spüle Glas und Deckel vor dem erneuten Einsatz mit kochendem Wasser aus.

Meistens ziehe ich Alfalfa oder Bockshornklee. Am liebsten ist mir Alfalfa  - das geht sehr schnell und schmeckt mir gut. Man sagt diesen Sprossen - wie allen Superfoods - ja auch unglaubliche Heilkräfte zu. Ich habe mich allerdings nicht über die nötigen Nährstoffmengen informiert.

Hier wachsen gerade  Mungobohnenkeime, die waren im Starterpaket zu einem Glas dabei.
Ich werde sie nicht nachkaufen, weil ich andere Sorten lieber mag, aber natürlich esse ich sie auf!

Es  könnte nämlich gut sein, dass man ein paar hundert Gramm der Sprossen futtern müsste, um diese positiven Nebeneffekte zu spüren. Vielleicht sogar mehrere Kilogramm täglich, aber dann wäre ich doch lieber gleich eine Kuh geworden. Die fressen nämlich Luzerne besonders gerne!

Woher Samen nehmen, wenn nicht stehlen


Meine Tütchen mit den Samen kaufe ich im Bioladen oder bei Budnikowski. Manchmal auch im Gartencenter. Radieschen oder Rucola zum Beispiel. Wie lange die Körner jeweils eingeweicht werden müssen, steht auf der Packung. Meiner Meinung nach passiert auch nix, wenn man ein paar Stunden länger wässert. Ich setze meine Gläser entweder morgens oder abends an und mache dann entweder nach 8 Stunden Schlaf oder 8 Stunden Arbeit weiter. Die Samenkörnchen kommen eigentlich gleich ins Keimglas und dann kippe ich ordentlich Wasser drauf. Falls gerade noch kein Glas frei ist, schütte ich sie zum Einweichen in ein anderes durchsichtiges Glas. Ich verwende zum Abmessen normalerweise auch einen Esslöffel aus Metall. Für meine Fotos habe ich aber den aus Horn genommen, weil er dekorativer ist. 


Für mich sind die Sprossen eine enorme Bereicherung meines Frühstücks und damit bin ich nicht mehr alleine *zwinker*. Ich bin ja morgens nicht der süße Typ . Bei mir könnte es immer gleich deftige Leberwurst, ungarische Salami oder Räucherlachs geben. Gibt es aber in der Regel nicht - weil ich vernüftig bin. Vernüftig sein muss, denn ich will nicht zunehmen und die Sprossen helfen mir dabei - sind auch kalorienarm! Es wäre nicht schlimm wenn ich etwas zunehmen würde und auch nicht gesundheitlich bedenklich, mein BMI ist mit 20 völlig ok. Aber wenn mir meine ganzen schönen Sachen nicht mehr passen würden, dann hätte ich ein Problem!


Meine Keimgläser - ich habe inzwischen 3 - stehen in der Küche auf der Fensterbank. Da ist es hell aber nur früh morgens sonnig. An die regelmäßigen Spülungen gewöhnt man sich und viel Arbeit ist es ja nicht. Während meine Milch heiß wird, spüle ich schnell die aktuelle Charge.

Mit etwas Glück habe ich heute im Laufe des Tages auch noch die Möglichkeit, hier die ersten neuen kleinen Wurzelchen der aktuellen Sprossenkollektion zu zeigen, denn ich weiss, dass ich diesen Artikel noch mit ein paar mehr Pflanzenfotos garnieren sollte. Für heute muss es aber so reichen. Viel Text und wenig zu gucken.


Habe ich etwas vergessen?
Ist Dir etwas unklar?
Dann frage mich im Kommentar, bei Facebook oder Instagram oder schicke mir eine E-Mail.




* Warum man Maischolle gar nicht essen sollte, kann man übrigens sehr schön im Blog von Arthurs Tochter nachlesen!

Kommentare:

  1. Guten Morgen Bärbel, was hadt Du da für einen tollen Beitrag gezaubert! Ohne die Speicherkarte! Du bist klasse. Den Magerquark von Rewe Bio mag ich auch. Der schmeckt gar nicht mager, finde ich.
    Sprossen essen wir viel im Salat. Mein Mann bringt dreierlei von der Arbeit nach Hause, für den Salat. Die ziehe ich nicht selbst. Eigentlich ist es aber ganz einfach. Tolle Erklärung.
    Wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

    AntwortenLöschen
  2. jetzt will ich unbedingt sprossen essen!!!
    dummerweise habe ich genau gestern die ganzen radies-samen im beet versenkt! bleib ich halt bei dem frischgeerntetem grünzeug - die wilde rauke fängt grad an zu wuchern.
    aber so ein sprossenglas kommt auf die einkaufliste - dieser ganze bohei mit den "türmen" und so war mir auch immer zu viel. aber ein simples glas - eigentlich ist es ja nur der deckel, oder - das glas sieht aus wie die für die spreewaldgurken :-)
    xxxxx

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es sieht in der Tat aus, wie ein Gurken- oder Rotkohlglas. Im Netz sah ich gestern eines mit dem originalen Deckel. Da hatten sie einfach lauter Löcher reingehämmert. Das tut es dann auch für den Anfang, wenn man es dann schräg in eine Schüssel stellt oder hast Du ein Stück Fliegengitter oder ich denke gerade, dass ein Stück Dederonstrumpfhose es vielleicht auch tut 😀 Einen Weckgummi herum und fertig.
      Ich bin gespannt!

      Löschen
    2. dederonstrumpfhose! genial!!!
      wird ausprobiert! xxxxxx

      Löschen
  3. Jetzt habe ich Hunger auf so ein leckeres Brot! Sprossen sind super lecker... Mmmmh!
    Das Teil habe ich und bin sehr zufrieden damit und ich stimme dir zu, es kann was es soll und ich finde es auch tausendmal hygienischer als die Plastikteile.
    Dann guten Appetit und liebe Grüße :)
    Kerstin

    AntwortenLöschen
  4. Oh Mist, mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Und dabei habe ich meinen drei-etagigen-Keimsprosser (!) zwar damals beim Auszug von zu Hause (!) mitgenommen, aber im Zuge meiner gefühlt dreihundert Umzüge irgendwann entsorgt. Astronomisch lecker sind die Dinger. Eigentlich weiß ich gar nicht mehr warum ich damit aufgehört habe - vielleicht gab es mal einen Moment der Unachtsamkeit, feinflaumigen Schimmelbefall und eine sensorische Zwangspause...
    Absolut schade drum. Aber dank deiner Inspiration werde ich gleich mal im Japan-Supermarkt nach frischen Sprossen Ausschau halten.
    Lass es Dir schmecken, liebe Bärbel.
    Liebe Grüße
    Edna Mo

    AntwortenLöschen
  5. Coole Sache mit der eigenen Sprossenproduktion. Sollte ich vielleicht auch mal probieren. Sieht machbar aus.
    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
  6. Oh ja, Sprossen sind lecker. Ich kauf nur ungern welche, eben wegen dieser Schimmelsache oder was da sonst noch drin sein kann. Selbst züchten ist natürlich ne super Idee, wenn ich dafür nicht zu faul wäre.. sieht aber super lecker aus Dein Brot.
    Was ich nicht ganz verstanden habe, wie Du das mit den Eiern meinst. Ungern aus Boden oder Freilandhaltung? Die gibts so selten?
    Ansonsten mag ich Eier auch gern zum Frühstück. Ich denke nämlich auch, dass ein Naturprodukt zum Frühstück, mit viel Eiweiss dem Körper gut tut. Viele haben ja immer noch Angst wegen dieser Cholesterinsache, dabei ist das ja längst widerlegt.

    Liebe Grüße
    Bianca

    AntwortenLöschen
  7. WOW ! Was für ein Beitrag! Sprossen sind leider nie auf meinem Speiseplan! Frag mich nicht warum - einfach vergessen! Eigentlich mag ich sie sehr! Dein heutiger Beitrag ist sehr inspirierend und anregend! Beim nächsten Kauf sind Sprossen dabei! ;)
    LG Claudia

    AntwortenLöschen
  8. Du hast völlig recht. Das Leben ist überhaupt zu kurz für schlechtes. Egal ob essen oder sonstwas.
    Sprossen gekeimt habe ich vor 30 Jahren. Während einer meiner vegetarischen Phasen.
    Aber das war in der Tat gefährlich, weil es einfach manchmal zu Schimmelbildung kam. Keine Ahnung, was ich da falsch gemacht hatte.

    Was Du eigentlich eine Ahnung, warum man haferflockenhaltiges Müsli erwärmen/kochen muss. Oder ist das eine Mähr?
    LG Sunny
    Ich habe das Linkup um Deinen Beitrag ergänzt.

    AntwortenLöschen
  9. Toller Post! Und der Spruch mit dem zu alt für schlechtes Essen erst recht, Bravo <3

    Liebe Grüße :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Damit ist gerade die Stadt plakatiert, es geht um einen Lieferservice - aber den werde ich nicht probieren. Also der schöne Spruch ist leider nicht auf meinem Mist gewachsen ;) Liebe Grüße zu Dir, Bärbel

      Löschen
  10. So ein Glas habe ich schon ewig lange im Schrank . Und dann hatte ich mal blöden Samen erwischt und danach ist mir dann die Lust daran vergangen . Leider finde ich die Anleitung auch nicht mehr . Vielleicht sollte ich einfach im Netz schauen ,und das Glas wieder aktiveren
    LG heidi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. M​oin Heidi,

      Du brauchst keine Anleitung suchen, hier kommt sie:

      Samen in Wasser einweichen (steht auf dem Samen wie lange, wenn dort nix steht, weichst Du 8 stunden)

      Samen morgens und abends 2x unter fliessendem kalten Wasser abspülen

      ihnen dann 3 oder mehr Tage lang beim wachsen zusehen - und anschliessend genießen!

      LG Bärbel ☼

      Löschen
  11. Liebe Bärbel, kein Wunder dass Dir immer etwas einfällt, ein Genie wie Du hat alles im Griff! Und Du schaust auch ernährungsmäßig richtig gut auf Dich. Macht auch für mich absolut Sinn, denn auch ich esse so wenig verarbeitete Lebensmittel wie möglich. Was mich jetzt bloß zum Nachdenken gebracht hat, dass bei Euch Eier aus Freilandhaltung schwierig zu bekommen sind ... denn die gibt es bei uns nicht nur ohne weiteres im Supermarkt sondern sogar vom Nachbarhof in der Bäckerei. Das war mir bisher gar nicht bewusst, wie privilegiert wir in dem Zusammenhang sind auf dem bayerischen Land - und ich werde das jetzt auf jeden Fall schätzen.
    Schönes Wochenende!
    xx Rena
    www.dressedwithsoul.com

    AntwortenLöschen
  12. Sieht lecker aus, das Brot. Aber wenn ich so eines will, muss ich wohl ausziehen. Ansonsten werden Sprossen, die ich ansetzen, nämlich immer von zwei jungen Damen weggefuttert und Muttern kriegt nix. Da sind die beiden hammerhart verfressen... ;-)
    Das mit dem Ei habe ich jetzt auch nicht ganz verstanden. Hier gibt es nur Bio-Eier und die gibt es in jedem Supermarkt. Bodenhaltung doch sowieso. Und Freiland eigentlich auch. "Richtige" Freilandeier bekommt man hier auch direkt vom Hof. Da haben 100 Hühner tatsächlich einen Hektar Wiese. Und rennen schonmal auf die Straße. Aber die Autofahrer wissen Bescheid und nehmen Rücksicht auf die Viecher. Naja, die meisten ;-)
    Liebe Grüße
    Fran

    AntwortenLöschen
  13. :-) Oh, herrlich, so ein frisches Ei, wenn der Dotter fast orangegold ist. Mhm…und dazu noch ein ganz frisch getoastetes Weissbrot mit Salzbutter…da läuft mit doch glatt das Wasser im Munde zusammen.
    Weiterhin viel Spaß beim Sprossen züchten, liebe Bärbel.
    herzliche Grüße :-)

    AntwortenLöschen
  14. Ich habe zu Ende gelesen, obwohl ich zum Frühstück mit Brot, Ei, Butter und Sprossen ganz sicher nicht glücklich wäre (mit Milch sowieso nicht, aber Getränke sind bei mir ja eh eine schwierige Sache), sondern mindestens Käse unbedingt haben MUSS!

    Tja, und dann beißen sich "Nicht zunehmen wollen" und "Keine Lust auf gesunde Ernährung haben" dummerweise immer weiter. ;)

    Du schreibst wirklich immer so interessant, dass ich nicht aufhören kann zu lesen, selbst wenn das Thema nicht meins ist. Faszinierend. :)

    LG
    Gunda

    AntwortenLöschen
  15. Du strahlst so viel Energie aus. Jetzt weiß ich auch, warum :-).
    Genieße die Pfingsttage!
    LG
    Ari
    ARI SUNSHINE

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Moin Ari,
      das war noch schlimmer, als ich noch am Deich gleich neben Krümmel gewohnt habe.
      Da brauchte ich nicht mal Licht :)
      Nee, Spaß beiseite - meine Energie und meine Freude liegen wohl an der Jahreszeit, genauer gesagt an diesem Monat. Ich liebe den warmen Mai und momentan läuft hier auch einfach alles prima.
      Liebe Grüße aus Nordfriesland!
      Bärbel

      Löschen
  16. Dankeschön, dass du den post gleich noch nachgelagert hast, denn so ein sprossenglas interessiert mich tatsächlich auch schon eine Weile. Ich hab mir schon das ein oder andere angeguckt und jetzt bin ich mir sicher, ist was für mich. Liebe Grüße Ela

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Ela,
      Du wirst es sehr mögen. Diese kleinen zarten Pflänzchen sind ja sehr vielseitig verwendbar. Ich versuche gerade Chia-Pudding mit Sprossen. Klingt seltsam, sieht seltsam aus, ich mag es aber sehr.
      LIEBE GRÜSSE und geniesst den freien Montag!
      Bärbel

      Löschen
  17. Liebe Bärbel,

    Du sprichst mir aus der Seele! Gutes Essen aus frischen Grundprodukten ist auch für mich für ein Wohlempfinden essentiell. Auch meine Erfahrung zeigt, dass in vielen Lokalen mehr der Rechenstab als das kulinarische Erlebnis im Vordergrund steht und daher essen auch wir am liebsten zuhause und kochen uns praktisch täglich ein leckeren Abendmahl. Als spätes Frühstück oder frühes Mittagessen gibst auch bei mir ein Müsli. Selbst gezogene Sprossen habe ich noch nicht probiert, vielen Dank für den Tipp!

    Liebe Grüße,
    Nadine <3333

    http://nadinecd.blogspot.co.at

    AntwortenLöschen
  18. Das ist ja irre, eine eigene Sprossenanbauzucht. Früher haben wir immer Kresse gesät, aber Sprossen sind viel toller. Ich mag sie so gerne im Salat. Mein Mann liebt die auch einfach pur. Also muss ich mir auch so ein Glas bestellen.

    Liebe Grüße,
    Moppi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu Moppi,
      wie schön, dass ich Dich auf eine Idee gebracht habe. So soll es ja sein. Ich esse die Sprossen auch gerne im Omelett, auf Quark oder auf Tomatenstulle. Irgendwie sind die echt vielseitig. Morgen früh kann ich wieder Alfalfa ernten.

      Mein erstes Glas habe ich für 9,99 € bei ALNATURA am Kranoldplatz gekauft. Mit einem üppigen Starterpaket Samen dazu. In Hamburg gibt es die Gläser bei Budni für 3,99 € ohne Samen.

      Und im Netz findest Du die DIY Varianten.

      Viel Freude bei der Zucht, das klappt auch auf dem Boot!
      Bärbel

      Löschen
  19. Hallo! Interessanter Bericht. Ich bin noch nicht so weit und stopfe immer noch fast alles in mir rein. Der "ich züchte mir das Essen selber im Glas-Typ" bin ich auch nicht, aber ich bewundere immer die Leute, die das machen.

    Danke Dir aber für den Input...zumindest habe ich mir mal Gedanken darüber gemacht.

    Lieben Gruss!
    Cinzia
    www.flyinghousewive.blogspot.com

    AntwortenLöschen

Ich freue mich darüber, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt.
Er wird nicht gleich hier erscheinen, aber ich schalte ihn so bald wie möglich frei.

Deine Fragen werde ich auch sehr gerne per E-Mail beantworten.
Schreibe einfach an:
uefuffzich@gmail.com

Vielen Dank und liebe Grüße!
Bärbel ☼