Donnerstag, 4. August 2016

3 Insider Tipps zum Fliegen mit Torten


Torte an Bord bei Easyjet

Einmal im Monat nach Paris fliegen - daran könnte ich mich auch mit Ü50 noch gewöhnen! Dieses Mal flog ich nicht alleine, sondern hatte neben Schatzi auch eine Torte mit an Bord. Eigentlich wollte ich vorher mit der Fluggesellschaft telefonieren, um die Details des außergewöhnlichen Lebensmitteltranportes zu klären.

Torten nach Paris zu schaffen hat ja vergleichsweise etwas von Eulen und Athen. Allerdings kenne ich in Paris nur den Chef und die Jungs der ältesten Pariser Patisserie STOHRER persönlich, bin mir aber nicht sicher, ob sie die Überraschung nicht vorher ausgeplaudert hätten.

Naja, wie das immer so ist: andere Dinge sind viel wichtiger und plötzlich ist der Abreisetag schon da und ich habe nichts vorher geklärt. Die doppelstöckige Torte ist noch nicht zusammengesetzt, sondern die beide Etagen hocken - mit Zahnstochern fixiert - nebeneinander in einer Styropor-Box.

Und weil wir einen Tag vor dem Geburtstag fliegen und in Hamburg fast 30° C waren, befinden sich in der gutverschlossenen Box noch einige Kühl-Akkus. Böses Erwachen an der Sicherheitskontrolle! Die Akkus enthalten Flüssigkeit und das ist im Handgepäck verboten. 

Die Torte zu den Koffern in den Gepäckraum zu schicken ist auch keine Option. Es sei denn, unsere Abholung in Paris bringt etwas Appetit und ein paar große Löffel mit.

Wie also weiter? Ich setze mein zweitschönstes Lächeln auf und erkläre dem jungen, gutaussehenden Herren, dass das Törtchen die Tortour ohne Kühlung nicht überleben würde und frage ganz scheinheilig, ob er eine Idee hätte.

 Das ist an der Orlybushaltestelle in Paris, da hatte ich die Courier von Balenciaga schon wieder aus dem Koffer gezogen
Und die hatte er. Sein Chef kam. Ein frischer 40er würde ich schätzen und mir wurde schlagartig klar, dass hier kein Grinsen und keine ulkige Story helfen würden. Ich blieb bei der Wahrheit. Ließ ihn neugierig in die Box luschern und sabbelte ihn weiter voll. Erzählte ihm, dass es ja normalerweise ein Unding sei, dass eine Frau ohne Handtasche reist. Meine würde sich im aufgegebenen Koffer befinden, damit ich wirklich nur 1 Stück "Handgepäck" hätte, nämlich das süße Törtchen im roten IKEA Tragesäckchen mit den kleidsamen Pünktchen. Plötzlich hatte er ein Einsehen!  Er verglich nur noch richtig wichtig unsere Ausweise mit den Namen auf den Bordkarten, dann winkte er uns weiter. 

Hell und freundlich - Hamburgs Flughafen, samt Personal

Ich kriege jetzt beim schreiben gleich wieder richtig Herkzkloppen. Nicht auszudenken, wenn das nicht geklappt hätte. Ich hätte einen Nervenzusammenbruch am Band bekommen. Und wer mich kennt, weiss, dass das wahr ist!

Inzwischen stand am Gate eine lange Schlange und das Bording hatte begonnen. Mir war das alles total egal. Mich konnte jetzt nichts mehr erschüttern. Brav und gelassen stellte ich mich an's Ende und sah mich allerdings, ob der Fülle der Passagiere und deren Gepäck, in Gedanken schon mit der Torte auf dem Schoß über den Wolken.

Aber ich hatte Glück: die Letzte im Bus ist die Erste im Flugzeug und so sicherte ich der Torte gleich einen guten Platz im Gepäckfach. Und ich hatte einen Fensterplatz und den Fummel passend zum Stoff der Sitzmöbel:


Über Paris mussten wir en paar Minuten kreisen, weil die unten einen Stau hatten. Auch das nahm ich locker und knipste Stadt, Land und Fluss in einer Ausführlichkeit, dass ich mich hier schon wieder arg bremsen muss, damit noch etwas Text zwischen den Foto zu finden ist.


Dann landeten wir sicher in Orly und fuhren öffentlich in die Stadt. Mich sört das nicht, das eingesparte Taxigeld investiere ich lieber in Macarons oder Foie Gras.


Ausserdem fährt die Metro von Denfert-Rochereau zum Trocedéro zum Teil überirdisch und als Hochbahn. Da bekommt man gleich die volle Ladung Paris inklusive Eiffelturm und ich mag das sehr. Denn wenn ich diese Stadt vor meinen Augen habe, trifft es voll in mein Glückszentrum und ich  kippe und den angenehmen "Parismodus", in dem ich mich sehr wohl fühle.

Wenn ich jetzt noch wüßte, an welchem Metro-Fenster ist stand, ginge es das Foto als Selfie durch



Ende gut alles gut

Meine Freundin rückte die Lebensmittel in ihrem Kühlschrank etwas zusammen und so fand die mit viel Liebe entworfene und angefertigte Torte ihren Weg von Hamburg nach Paris.

Ein Dickes Lob für die tollen Tortenbäckerinnen für dieses schöne Kunstwerk, das Schenker und Beschenkte gleichermaßen erfreute! 

Einer Wiederholung der Aktion steht nichts mehr im Wege und für den sicheren Tortentransport habe ich hier die drei wichtigsten Ratschläge aufgelistet:

  1. die Kühlbox darf maximal folgende Abmessungen haben: 56 cm x 42 cm x 25 cm
  2. die Torte sollte in der Box fixiert sein. Partyspiesser oder Zahnstocher eignen sich dafür prima.
  3. wenn Kühlakkus mit in der Box sind, sollte man eine beeindruckende Erklärung für das Sicherheitspersonal haben. Ich habe mit A-Promi-Namen und großen runden Geburtstagen sehr gute Erfahrungen gemacht!
An Paris mag ich auch, dass ich mal andere Werbung auf den Metrofliesen zu sehen bekomme.
Hier eine kleine große pinke Katze, die musste ich natürlich mitbringen. Schön ist anders, aber ein Hingucker ist sie allemal!


Wenn es denn immer so glatt ginge! Seit Januar schlummert in meinen Textentwürfen dieses Bruchstück eines Artikels. Ich habe es bisher noch nicht veröffentlich. Du weisst, dass man sagt, negative Kritik auf Blogs zöge schlechtes Karma an. Da ich abergläubisch bin, bringe ich die Posse erst heute, denn mit den Erlebnissen von oben gleicht es sich ja wieder aus:

Unterschiede zwischen Hamburg und Berlin

Freitag nach der Arbeit habe ich mich auf den Weg nach Tegel gemacht, um über's Wochenende nach Paris zu fliegen. Ich war sehr pünktlich da, weil ich weiss, dass kurz vor dem Wochenende immer viel Andrang ist und wenn man mit Air France vom Terminal D fliegt, muss man immer mit einer Schlange rechnen. In Terminal A - das ist das Hexagon mit den Fingern - ist vor jedem Gate eine eigene kleine Sicherheitsschleuse für jeden Flug. So gefällt mir das viel besser, es ist entspannter (um nicht gemütlicher zu sagen) und praktisch zugleich, aber sehr personalintensiv. Und wir sind ja neuerdings ein sparsames Völkchen.

Also - wieder zurück in die schreckliche Halle D. Dort gibt es 3 Bänder für alle und weil es dort Massenabfertigung ist, extrem muffeliges Personal. Das das lieber miteinander redet, als mit den Fluggästen, die wie Vieh durch die Absperrungen geschickt werden. Ich bekomme dann immer Assoziationen zu den Rindviechern in meiner Ausbildung, wenn die zum Melkkarussel trotteten.

Dann bin ich an der Reihe und es entspinnt ewig gleiche Dialog. Ich gebe nur meine Antworten wieder, denn den schönen l'accent d'est (ich tippe auf einen Vorort von Cottbus), könnte ich eh nicht passend wiedergeben.
  • Ja, meine Stiefel sind genagelt, also piepsen sie.
  • Ich weiss, ich ziehe sie aus.
  • Nein, ich habe keine Socken an, die Schuhe sind lammfellgefüttert.
  • Wenn Sie keine Füßlinge mehr haben (wir sparen, hatte ich das schon erwähnt?), dann werde ich NICHT barfuß zurück zum Band laufen, um meine Steifel an- und abfahren zu sehen.
  • Danke! Werte Frau Sicherheitsnadel (mit l'accent d'est), dass sie das für mich übernahmen. 
Das erregt die Aufmerksamkeit des sonst eher gelangweilten Bodenpersonals und nun bin ich weiterhin "Mode".  Die angemalte Tante an der heimeligen Kontrollkabine nebenan beobachtete das Szenario schon die ganze Zeit sehr interessiert. Sie lehnte mit all ihrer Leibesfülle an der Trennwand und ich kam mir vor wie im Zoo. Nun, sie wollte mich dann auch prompt näher kennenlernen. Flugs und bestimmt winkte sie mich zu sich. Rein in die Kabine, Vorhang zu. Sie hatte es auf meine Problemzonen abgesehen. An Bauch, Beinen und Po wurde ich auf Sprengstoffspuren untersucht. Danach ist meine Celine-Tasche dran, aber nur von aussen. Ich bin mir sicher, diese Expertin wollte nur mal richtig gutes Leder begrabbeln. 

Nach der Prozedur musste ich dringend in die geflieste Abteilung. Ich war nicht die einzige, also wieder warten und nun konnte ich meinerseits still die Umgebung beobachten: Da hockte eine sparsame Brandenburgerin unter den Waschbecken vor ihrem geöffneten Koffer, in dem Cremepötte und Kosmetiktuben durcheinander purzelten. Sollte dieser Kram im Handgepäck nicht maximal in 100 ml Abfüllungen vorhanden sein und in einem Zip-Beutelchen stecken? Was dann kam, raubte mir allerdings den Glauben an die Tegeler Sicherheits-Firma, die für diese Schlampigkeit zuständig ist: die Frau entnahm ihrem Koffer eine leere Glasflasche, um diese mit Trinkwasser zu füllen. Guter Trick, allerdings wäre ich damit garantiert nicht durchgekommen...

Fazit: In Hamburg komme ich besser klar!

ORY = ORLY - wir sind gut gelandet

Kommentare:

  1. bravourös!!!
    tegel ist mir auch schon komisch aufgefallen.... aber bald hat berlin ja einen superflughafen - haha!
    :-D
    die chanel-torte sieht süss aus - sogar im "rohbau"! mit was war sie denn gefüllt???
    xxxxx

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    1. einmal mit schoko und einmal mit erdbeer. wir wollten auf keinen fall eine zahlentorte :-D und für einen chanel-fan war diese einfach genau richtig! das aufgebaute bild siehst du übrigens hier:

      https://www.facebook.com/Cake-by-jasce-Claudi-752644374868769/home

      es sollte auch zu sehen sein, wenn man nicht bei FB angemeldet ist!

      xoxo

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  2. Guten Morgen Bärbel,

    heute bin ich auch mal früh dran! :)

    Spannende Geschichten von Dir und dem Flugpersonal. Ich bin sicher, ich wäre bei dem Herrn mit Torte und Kühlakkus mit keinem Argument durchgekommen, bei mir sind die irgendwie IMMER streng und unfreundlich. :(

    Da ich aber ohnehin nicht auf die Idee käme, eine (übrigens sehr schöne, habe bei FB geguckt) Torte auf einen Flug mitzunehmen und auch keinen A-Promi zu beschenken gedenke, ist das vermutlich nicht ganz so dramatisch. ;)

    Das mit der leeren Glasflasche hab' ich nicht verstanden. Sind die im Handgepäck auch verboten?

    Ach, und nochwas: Mir hat beim Landeanflug (bzw. Sinkflug bzw. Kreiseln des Fliegers) mal eine Stewardess verboten, währenddessen Fotos aus dem Fenster zu schießen. Ich habe überhaupt nicht verstanden, warum das wohl verboten sein sollte, musste mich aber fügen, da sie mir direkt gegenübersaß (an der Emergency-Tür). Hast Du sowas schon mal erlebt?

    LG
    Gunda

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    1. Liebe Gunda,
      mir wurde noch zu Walkman-Zeiten mal verboten, bei der Landung das Gerät anzuknipsen. Ich fügte mich nicht, als die Dame mir ihre Kehrseite zeigte, drückte ich wieder auf PLAY. Dann knackte es einmal fürchterlich in meinem Kopf (ich hatte ja Ohrhörer drin) und ich hörte 48 Stunden alles nur wie durch Watte. Seit dem mache ich die Stöpsel immer raus, wenn die Anschnallzeichen angehen.

      Das Fotografieren mit elektrischen Geräten wollen sie ja auch immer nicht, also mache ich es heimlich oder wenigstens unauffällig. Dann werde ich auch nicht angepflaumt.

      Glasflaschen in dieser Größe (0,5 l tippe ich) sind im Handgepäck verboten. Du könntest sie zerschlagen und zur Waffe machen. Leere Plastepullen lassen sie neuerdings durchgehen. Denn es kann ja eigentlich keiner verlangen, dass man im Flieger die Apothekenpreise bei der Trinkwasservoersorgung zahlen muss. In Deutschland gehört Wasser ja zu den bestuntersuchtesten Lebensmitteln, da kannst auch im Flughafenklo deine Buddel befüllen. In Paris ist es stark gechlort, aber dafür zahlt man für das wasser auch nur halb soviel wie hier.

      An der Notausgangstüre sitze ich gerne, wegen meiner langen Beene, aber da MUSS man sich immer von seiner Tasche trennen und läuft Gefahr, dass andere Menschen ihre ollen Kofferrollen der Tasche in die Seiten hauen. Also kläre ich das vorher für mich. Fliege ich mit einer "Reisetasche" haben meine Knochen es gut, fliege ich mit einer guten Tasche, muss ich mich auf der Reise falten.

      LG Bärbel

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  3. Hallo Bärbel, Du fliegst mit Torte :)) Tolle Geschichte. Überhaupt toll Deine Flughafengeschichte. Ich bin ja im Alter von 9 Jahren zum ersten und letzten Mal bisher, geflogen.Bin mir jetzt echt nicht sicher, ob ich da so ruhig bleiben könnte. Okay Schuhe sind nicht genagelt. Aber wie ist das mit Zahnimplantaten?
    Liebe Grüße Tina

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  4. Liebe Tina,

    keiner hat mehr Implantate als ich - und Titan piepst nicht. Silber und Gold auch nicht. Nur das Schlüsselbund! Ich wusste gar nicht, dass Du so selten fliegst. Nach Spanien, Paris ect. nehmt Ihr dann das Auto? Im Zug ist es ja doch etwas umständlich (also mit dem Gepäck, ohne fahre ich ganz gerne Bahn). Liebe Grtüße zu Dir! Bärbel ☼

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  5. Das erste Bild ist einfach klasse. Retrowerbung pur. Und den Jumpsuit können die Dir gerne nachträglich sponsernn, so gut wie Du damit zur Corporate Identity passt.

    Die nervigste Kontrolle hatte ich in München. Da musste ich auch nicht nur die Stiefel ausziehen, sondern auch noch nach einem langen Tag den Blazer. Nur dass ich das Top darunter eher als Unterhemd definiert hätte und dann verschwitzt darin vor allen Leuten stand ... dafür durfte ich eine riesige Papierrolle mit Flipchartpapier und Metaplanwandpapier problemlos trotz Koffer und Handtasche mitnehmen ... deshalb war ich ganz folgsam und habe es klaglos ertragen ... ansonsten piepsen meine Bodys immer wie blöd mit den Bügel und Haken.

    Deine Tortengeschichte ist absolut klasse.

    Ich wünsche Dir weiter gute Erfolge beim Bequatschen!

    LG nach B zu B
    Ines

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    1. Liebe Ines,
      ich mag das erste Bild auch sehr - jetzt, mit diesem seltsamen Comic-Filter. Der deckt die grauen Strähnen so gut ab - sollte ich mal dringend weiterempfehlen.

      Ich fand das Gürtel entfernen immer sehr doof, bzw. das hektischen Reingewurschtel nach der Schleuse, aber seit ich nur noch die Schliessen abmachen muss, stört es nicht mehr so.

      Danke für Deine Flughafenstory und liebe Grüße!

      Bärbel ☼

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  6. Was für eine extraordinaire Torte, o là là!
    Habe schon an Dich gedacht und dass Du bestimmt gen Paris düst.
    Dass du aber solches Gepäck mitnimmst und damit auch noch durchkommst, das schaffst nur Du!

    Köstliche Torte, köstliche Geschichte!
    LG Sieglinde

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    1. Ja, die Torte war köstlich - das Feedback ist inzwischen auch angekommen. Und die Macher sind hochzufrieden mit meiner Beförderungsleistung - Beim nächsten versuch teste ich Trockeneis :D
      Liebe Grüße, Bärbel ☼

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  7. Cool das Bild mit der Comic-App. Solche Spielereien mag ich. Würde allerdings nicht auf die Idee kommen, eine Torte mit in den Flieger zu nehmen. Klasse Geschichte mit Happy End.

    Solche Flugerlebnisse hatte ich bisher nicht.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Liebe Sabine, die Prisma APP habe ich mit seeeeeehr unterschiedlichen Ergebnissen bei Instagram gesehen und habe lange gezögert...wenn es alle machen/haben (ich sage nur Instagram-Hunde-Zungen-Filter), dann nervt es ja eher, als es amüsiert. Nun freue ich mich, dass das Bild hier so gut ankommt. Liebe Grüße, Bärbel ☼

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  8. Ich hatte vor unzeiten mal Schlittschuhe im Handgepäck. Das sah auf dem "Bild" bei der Kontrolle auch super aus. Und wäre heute sicher nicht möglich. Lorenz Rucksack wurde auf dem Flug nach Kos auf Sprengstoff untersucht. Gefunden hat man aber nur seine gekühlten Insulinröhrchen. LG Sunny

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    1. Ds ist ja auch eine extrem spannende Geschichte. Schlittschuhe sehen die sicher auch nicht oft. Wenn meine Tsche durch den Apparat läuft, wünsche ich mir oft, ich dürfte das Bild fotografieren, manchmal weiss ich gar nicht, was in der tasche alles so herumfliegt :) LG Bärbel ☼

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  9. ich weiss noch wie heute, als wir damals zu dir nach Paris geflogen sind, ich die Florentini ausziehen musste, weil die Stiefel "genagelt" sind....vom H-Gürtel mal ganz abgesehen....und wie der Gatte bei Rückflug sich mit dem Flugpersonal angelegt hat, weil er die große orange Tüte mit in die Kabine nehmen wollte.....tolle Erinnerung....im Rückblick

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    1. OMG - schon alleine bei dem Gedanken daran, die große orange Tüte aus der Hand zu geben, such ich in Gedanken nach meiner Riechsalzpulle. Ich würde eher nicht mitfliegen, als die Tüte loszulassen. Liebe Grüße zu Dir und ja - schön war die Zeit! ;-)
      Deine Henne

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  10. Liebe Bärbel, das wundert mich nicht, dass Du es geschafft hast, die Torten als Handgepäck samt der Kühlakkus mit an Bord zu bekommen! Ich bin nämlich mittlerweile überzeugt davon, dass Dir absolut keiner widerstehen kann - auch frische 40er nicht - und dass gegen Deine Redegewandtheit praktisch keiner ankommt! Von dem her freue ich mich sehr, dass die Torten es nicht nur bis nach Paris geschafft sondern dort auch noch einem Platz im Kühlschrank der Empfängerin gefunden haben :) Wenn das eine schafft dann Du und ich bin froh, dass dadurch das frühere ungute Erlebnis praktisch wieder ausgeglichen wurde.
    Liebe Grüße aus Bayern
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Meine liebe Rena,
      es stärkt mein Selbstvertrauen ungemein, dass Du mir alles zutraust. Ehrlich, wenn ich mal nicht weiter weiss, denke ich einfach daran, dass Du weisst, dass ich es schaffe. Schönes Gefühl - danke und liebste Grüße, Bärbel ☼

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  11. So aufregend!!!
    Mich beutelts richtig vor Aufregung. :-)

    Von einer Freundin wie dir möchte man sich überraschen lassen. Du bist einfach einmalig :-*

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    1. Huhu liebe Paula, es muss ja nicht immer fette Torte sein, aber beim nächsten Treffen wirst Du auch überrascht :) Ganz liebe Grüße zu Dir! Bärbel (deren Pony schon wieder zu lang ist)

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  12. Bärbel, die Story ist mal wieder der Hit - und sowas kann auch echt nur Dir passieren - sooo cool :). Ich denk nicht, dass ich mal dazu kommen werde eine Torte nach Paris zu tranportieren, aber wenn ich es müsste würde ich Dich am liebsten gleich miteinpacken :D!

    Ganz liebe Grüße aus der EDELFABRIK Chrissie

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    1. Liebe Chrissie, ich könnte ja zum nächsten Kassel-Treffen eine Ü30 Torte in Auftrag geben! Du besorgst die Kuchengabeln und Teller kaufen wir uns unterwegs. Wir haben mit sowas ja Erfahrung ;-) Liebste Grüße! Bärbel

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  13. Liebe Bärbel, das ist mal wieder eine köstliche Story und du erzählst sie ausgesprochen kurzweilig. Ich habe direkt mitgefiebert und gebangt, ob die wunderschöne Torte auch wohlbehalten ihre Empfängerin erreicht. Mal ganz abgesehen, wie hübsch so eine Chaneltorte (natürlich habe ich mir das fertige Werk auf FB angesehen) ist, wäre es um die Mühe und die Idee schade gewesen.
    Außerdem stelle ich wiedermal fest, dass du aus alltäglichen Begebenheiten (Fleck im Kleid) große Unterhaltung machen kannst. Ja, ich lese selbstverständlich immer noch regelmäßig und mit großem Vergnügen deinen Blog und will auch immer gleich einen Senf hinterlassen. Meistens geht das aber nicht sofort und wenn ich wieder nachsehe, ist der Post schon Geschichte... Also denk dir einfach noch ein paar Kommentare.
    Bisher hatte ich keine unangenehmen Erlebnisse beim Fliegen, die Kontrollen nehme ich als nowendiges Übel mit Gelassenheit. Mein lustigstes (und etwas peinliches) Mal war, als ich eine nietenbestückte Bauchtasche unter weitem Pulli trug und vom Personal zuvorkommend nach vorn gewinkt wurde - die arme Schwangere sollte nicht so lange anstehen müssen. Die haben geguckt, als das "Baby" piepste wie verrückt... Inzwischen trage ich keine Bauchtaschen mehr, sondern lieber schicke Handtaschen, also - auch altersseitig - keine Verwechslungsgefahr mehr. Liebe Grüße, April

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    1. Liebe April,
      danke, dass Du die süße Story um Dein piepsendes Baby mit uns teilst. So mag ich das!
      Sunny erzählt von ihren Schlittschuhen und Du von einem Nietenbaby.
      Ja prima Torte oder? Ich war auch ganz hin und weg. Hatte nur so eine Idee in den Raum geworfen und die beiden Mädels haben es fantastisch umgesetzt. Man merkt ihnen an, wieviel Freude sie an ihrem Hobby haben - ich habe schon einen Plan für einen "Folgeauftrag" - aber dieses Mal ohne eine Flugeinlage.
      Danke für Deinen lieben und ausführlichen Kommentar - ich kann verstehen, dass man nicht immer überall herumspringen kann, freue mich aber, wenn Du regelmäßig vorbeikommst und auch kurze und späte Kommentare sind jederzeit willkommen.
      Liebe Grüße von B zu A :)

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  14. Puhh, da wäre mir wohl auch ganz anders geworden, liebe Bärbel. Aber was für eine Idee, das mit dem Kuchen, das hätte ich wohl gar nicht erst gewagt. Bin allerdings auch zig Jahre nicht mehr geflogen. ;-) Seither hat sich so vieles geändert, da kenne ich mich gar nicht mehr aus.

    Tolle Bilder!

    Und Deine Story - köstlich! Hätte nur noch Dein spezifischer Mantel gefehlt ;o)
    Die Torten habe ich gleich mal bei FB geliket. Echt süß! Und kleine Kunstwerke!

    Liebe Grüße
    Sara

    https://herz-und-leben.blogspot.de/2016/08/90er-jahre-mode.html

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    1. Ach Sara, da sagst Du was - wenn ich DEN Mantel angezogen hätte, wäre es wohl nicht so gut gelaufen. Und ich sage Dir auch was: ich habe vorher nicht über die Akkus nachgedacht. Die Tortenübergabe erfolgte in Flughafennähe ca. eine gute Stunde vor Abflug. Erst als die junge Sicherheitsfachkraft nach der Durchleuchtung das Thema ansprach, schwante mir Böses. Es ist ein Albtraum für mich, dass ich einmal nicht zu einem Termin in Paris bin. Bisher ging es immer gut *merdemerdemerde* - auch wenn mal ein Flieger ausfiel, ich hatte immer Zeitpuffer eingeplant. Danke für Deinen lieben Kommentar und für Dein Like für die Tortenbäckerinnen. das wird sie freuen! Liebe Grüße, Bärbel ☼

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  15. Gott sei Dank, dass es geklappt hat! Es wäre schade für das Geburtstagskind, so eine schöne und sicher leckerere Torte zu verpassen!
    Gut gemacht liebe Bärbel!
    LG
    Claudia

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    1. Nicht auszudenken, wenn es Stress gegeben hätte. Ich hatte nämlich kein anderes Geschnek dabei. Die wurden erst jetzt "nachgeliefert" weil sich eine Bestellung von anderen Ende der Welt verzögert hatte. Mit leeren Händen hätte ich ja schlecht auftauchen können! LG Bärbel ☼

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  16. Dein erstes Bild mit dem Fotoeffekt gefällt mir sehr gut. Sieht irgendwie aus, wie gemalt...;-)

    Jennifer

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    1. Das ist eine Appli auf dem Smartphone. Momentan eine beliebte Instagram-Spielerei. Es gibt ganz verschiedenen Styles, mir hat die Comic-Version am besten gefallen.
      Liebe Grüße
      Bärbel ☼

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uefuffzich@gmail.com

Vielen Dank und liebe Grüße!
Bärbel ☼