Mittwoch, 10. August 2016

Ü 50 voll im Trend: SUP - Stand Up Paddle Surfing


Seniorensport für eine aufrechte Haltung 

 

„Sitz gerade Bärbel“ sprachen die Eltern, weil das lange Elend gekrümmt wie ein Häkchen am Esstisch hockte. In der Schule das gleiche Spiel. Meine Haltung wurde beobachtet. Im Sozialismus nicht nur die äußere. Man lernte schon als Kind, nicht frei seine Meinung zu sagen. Seit 1989 war ich dann endlich auch frei in meiner Meinungsäußerung. Sehr bedenklich, dass das mit Ü50 gerade wieder kippt. Bedenklich ist vielleicht noch zu milde ausgedrückt; finde es schlimm und es macht mir Angst. Ich weiß noch sehr genau, wie es sich anfühlt und was es mit einem macht. Was es mit allen macht, mit den Menschen, mit der Gesellschaft, mit dem Land...schlimmstenfalls geht es den Bach runter. Trotzdem will ich es hier nicht weiter ausführen, sondern komme zurück zur Körperhaltung: 

Ich bin ein Sitzzwerg


Meine Länge entdeckst Du erst, wenn ich die Beine ausklappe. Die ständige Nörgelei der Erwachsenen über meinen krummen Rücken hatte Erfolg, ich saß kerzengerade. Bis zur Pubertät. Da machte mir meine quasi nicht vorhandene Oberweite einen Strich durch die Rechnung. Ich tarnte den Oberköper in weiten Klamotten, saß wieder krumm und zog die Schultern nach vorne.  Besser wurde davon natürlich gar nichts.

Zu anderen Zeiten wäre so ein langes dürres Elend sicher mit 15 zu GNTM gegangen. Damals ging ich fast ein. Immer die Längste in der Klasse, eine ziemliche Null im Sport, zu Hause lief es auch eher unrund dort oben in Nordvorpommern, damals Bezirk Rostock. Wenn die Schule aus war, zog es mich ans Wasser. Ich suchte mir einen Sportverein, fand einen Ruderclub und landete in einem Achter. Das gab Zusammengehörigkeitsgefühl, Spaß und Muckies. 

*schwupps* war die Schultzeit vorbei und meine Zeit im Binnenland begann. Lehre, Abitur, Studium, Job…alles immer küstenfern, so kam ich wenigstens im Urlaub zurück an die Ostsee, nach der Wende erkundete ich auch an fernere Meere und vor 6 Jahren begann ich endlich, auch mal die Nordsee zu entdecken und nun bin ich fast schon dort zu Hause.


Endlich wieder Seniorensport


Als ich mit meinem Blog begann, war noch nicht klar, wohin die Reise geht. Das Wort Seniorensport stand in meinem Header, weil pünktlich zu meinem 50. Geburtstag so seltsame Angebote zunahmen. Nicht gleich Treppenlifte und Gummilaken, aber so knapp unter diesem Hilfsmitteln bewegten sich die Offerten. Mich hat das ziemlich erschüttert und die Damen, die ähnlich alt sind, werden das verstehen. Ich fühle mich nämlich im Kopf nicht anders, als mit 30 oder 40 - aber ich sehe natürlich anders aus und an meinem Körper ist die Zeit auch nicht ganz spurlos vorbeigegangen.

Und ich weiss, dass ich etwas für meine Muskeln und Gelenke tun muss und durch einen Zufall (eigentlich verdanke ich diesen meiner Liebe zu Hermès Tüchern) begann ich, mich zu bewegen. Auch von der nächsten Stufe - etwas mehr Sport - habe ich schon berichtet. Trotzdem hatte ich schon lange eine ganz andere Idee im Kopf. Davon möchte ich Dir heute erzählen!


SUP: ein Bild, ein Traum, ein Preis und die Ü50 Wirklichkeit

 


In meiner Blogrolle sind auch ein paar Blogs, die sich nicht nur um Anziehsachen im Allgemeinen und Damenmode im Besonderen drehen. Da gibt es auch einen Reiseblog im unüblichen Sinne, einen Strickblog, einen Stilblog, einen für Nagellacke und einer kreist mit herrlichen Fotos um die richtig schönen Dinge des Lebens. Und dort, auf dem Blog der Champagnerlady, sah ich im Juni 2014 das erste Mal ein Foto von ihr auf einem SUP. 

Ich - keine Surferin - begann sofort zu googeln und sah immer mehr traumhafte Bilder. Von Brettern auf Meeren, Seen, Flüssen, Teichen, Häfen. Selbst in Hamburg auf der Alster oder in den Fleets standen Menschen auf diesen SUP Brettern. „Ich will das auch haben und können!“ dachte ich sofort. Ich checkte Maße und Preise und war etwas ernüchtert. 

Ein Jahr später entdeckte ich SUP Kurse in Berlin, Hamburg und an der Nordsee. Eine SUP Schule - am Müggelsee - schaute ich mir genauer an, hatte aber keiner Traute für eine Probestunde und setzte mich lieber mit einem Kaltgetränk auf den Bootssteg. Ich las viel über Gleichgewichtssinn, Aufstiegsmöglichkeiten und die verschiedenen Brettvarianten. Und auch über die Trainingsmöglichkeiten vorab und so kaufte ich mir zum Herbst erstmal einen Kreisel Balancebord.










Und stand tapfer balancierend darauf herum. Immer, wenn ich Instagram machen wollte, „durfte“ ich das nur auf diesem Kreisel machen. Später gab ich es wieder auf. Nicht das Herumstehen auf dem Trainingsgerät, sondern die selbst auferlegte Pflicht, meine LieblingsApp nur stehend zu bedienen. Ausserdem sehen Übungen für Fortgeschrittene vor, auf dem Kreisel die Augen zu schliessen. Dann ist ja eh nix mehr mit Smartphonespielerei.

Im letzten Sommer dachte ich zwar an manchem schönen Sommertag an die Sache mit dem Stehpaddel, aber ich lag lieber in der Strandmuschel oder auf der Luftmatratze und das Geld im Sparschwein war eh schon wieder für eine Mülltasche*** draufgegangen. 

Inzwischen wusste ich, dass es in iSup werden sollte, ein aufblasbares - inflatable - Board. Und es sollte auf keinen Fall Grün sein, sonst hatte ich keine Wünsche an Komfort und Ausstattung. So kam zum Sommer ein Board ins Haus und ich ging sofort auf Forschungsreise an die Nordsee. Hier die Details:

  • EXPLORER ARROW 2 iSUP
  • Maße: 335 x75 x15 cm
  • Gewicht: 12 kg 
  • Tragkraft: 140 kg
  • Volumen: 265 l
  • Preis: zwischen 450 und 650 € ohne Paddel


Das erste Mal auf dem SUP


Ich war sehr gespannt darauf, wie ich mich anstellen würde und war auf zahlreiche Reinfälle gefasst. Und was passiert? Gleich beim ersten Versuch stand ich und blieb oben. Sofort hatte ich Spaß und begann mit einer ersten Pose. Das erste Mal über Board ging ich, als ich absteigen wollte. Was soll man tun, wenn kein Steg in der Nähe ist? Ich hopste einfach runter ins warme Wasser.


Wir hatten mein Handy mit, nach einem Absturz ins Klo vom Flughafen Tegel bin ich jedoch sehr vorsichtig geworden. Ich habe noch eine alte wasserdichte Hülle von meinem ersten Apple iTouch. Wenn ich meine dicke Handyhülle entferne, passt da sogar das 6er iPhone in diese Tüte hinein. Trotzdem möchte ich mir eine passendere Tasche besorgen. Vielleicht auch noch eine für meine große Kamera. Und wenn es richtig gut läuft, bekomme ich eine GoPro oder gleich eine Drohne, die mir und meinem Board folgt.


Heute gibt es leider nur die paar verhuschten Handybilder - vor der (eigentlich scharfen und geputzten) iPhone Kamera ist nun ja noch diese dicke Plastehülle. Eigentlich ist das auch ein ganz tauglicher Weichzeichner :) Ich hoffe einfach, der Sommer bleibt uns noch etwas erhalten und ich habe die Möglichkeit für bessere Fotos. Wenn ich sicherer bin, werde ich bestimmt auch mal ein OOTD auf’s Wasser stellen. Bei Instagram gibt es einige Damen und Herren, die nicht nur herumpaddeln, sondern das Brett für alle möglichen Figuren verwenden. Äh - ja. Sehr chic. Von mir sollte das bitte niemand erwarten. Mein nächstes Traumziel wäre ein Ausflug auf der Seine. Mit dem Eiffelturm im Hintergrund. Das hätte doch mal das Zeug für hohe Klickzahlen. Oder sollte ich erstmal auf der Rhône unter der Pont d’Avignon dahingleiten? Das ließe sich einrichten, denn Brett und Luftpumpe wohnen jetzt quasi in unserem Kofferraum, damit keine Gelegenheiten verpasst werden.


Analogfreizeit





 
Inzwischen hatte ich einen 90 minütigen SUP-Kurs an der dänischen Grenze bei traumhaften Wetter. Ich weiss jetzt, wie man toll aufsteigt, das Paddel richtig hält, einen C-Schlag macht und warum. Von dieser Aktion gibt es leider nur dieses „an Land“-Foto vom Board, denn es war mir peinlich, als SUP Anfänger meinen Lehrer gebuchten Surferboy als Fotografen zu missbrauchen. Ich fahre wieder dorthin, das habe ich ihm versprochen und mir fest vorgenommen.




SUP oder iSUP  (Inflatable SUP Board)

Es gibt starre Boards aus Epoxidharz, die leichter und stromlinienförmiger sind als meines. Sie sehen unglaublich sportlich aus, erreichen im Wasser höhere Geschwindigkeiten, laufen besser geradeaus, sind aber auch nicht so leicht zu transportieren. Ich habe mich für ein aufblasbares Modell - iSUP genannt - entschieden. Ich kann es recht klein zusammenlegen und in der mitgelieferten Packtasche im Kofferraum oder im Fahhradanhänger transportieren. Es ist für Anfänger auch leichter, darauf die Balance zu halten, da diese Boards etwas breiter und auch etwas behäbiger sind.



Das Stehpaddel

Bei den Paddeln gibt es auch große Unterschiede. Gewicht, Material und Preis spielten für mich eine Rolle. Mein Paddel ist ein sehr preisgünstiges Model mit einem Schaft aus Aluminuim und einem einfachen Kunststoffblatt. Wenn ich bei der Stange am Paddel bleibe, kann ich mir für die nächste Saison eins aus Glasfaser (extrem leicht) oder Carbon kaufen. Am besten gefallen mir die aus Carbon und Bambus, die kosten um die 400 € - um mal eine Hausnummer zu nennen. Und so ein richtig schniekes festes Board aus Bambus liegt dann bei dem dreifachen Paddelpreis.

Die einfachen Alupaddel sind ab 35,00 € zu haben - ich finde meins jetzt auch nicht sonderlich schwer oder häßlich, es tut was es soll und es ist höhenverstellbar. Das ist ganz wichtig, für die richtige Haltung auf dem Brett.

Die richtige Paddellänge bestimmen

Um die richtige Länge zu bestimmen, stellst Du das Paddel neben Dich und stellst Deine augebreitete Hand auf Deinen Kopf. Das Paddel sollte nun vom Boden bis zum Ende Deines kleinen Fingers reichen. Also Körpergröße + ausgebreitete Hand:






Abschliessend möchte ich es nicht versäumen, auf den SUP Beitrag im Blog von Moppi hinzuweisen. Sie hat ein ganz ähnliches Board wie ich und steht damit sehr sicher auf diversen Berliner Gewässern herum



***nein, hinter meinen Sternchen da oben versteckt kein affektiver Link, sondern mein Aufreger des Tages über einen ernst gemeinten Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Frau Personal Shopperin und Kleiderschrankumkremplerin J-K Pötsch behauptet in der Ausgabe vom 29.08.2013, dass mehr als 30 Taschen Wohlstandsmüll sind. Wo diese Expertinnen immer ihre Weisheiten hernehmen frage ich mich auch manchmal! Was macht sie dann eigentlich, wenn sie um Entrümpeln kommt? Nimmt sie die anderen 170 Taschen einfach mit und verkloppt sie im Internet und kauft sich vom Gewinn güldenen Wasserhähne für ihre Grünwald Villa? Ich habe daraus wieder was gelernt: ich bin eine Luxusmüllfrau. Ich könnte ja meinen Blog umbenennen oder meinem Avatar bei Pokemon GO diesen klangvollen Namen verpassen. Luxus in Blogartikelüberschriften ist übrigens auch  ein beliebter Trend geworden - da musst Du mal drauf achten!




Kommentare:

  1. Guten Morgen, wieder einmal mit Schwung und Leichtigkeit nicht immer einfache Themen verpackt. Krumm sitzen kann frau auch mit kleiner Körpergröße und ich habe erst spät gelernt, mich vernünftig zu halten. Dafür dürfte der Geist schon früh aufrecht sein, auch wenn ich mir dabei gerne mal den Mund verbrannt habe.....
    Auf in solches Brett werde ich (hoffentlich ) im nächsten Jahr steigen, hier gibt es dafür auch Kurse und ich bin fest entschlossen vor dem Treppenlift und der Antidekubitusmatraze lieber ein wackeliges Brett zu erklimmen. Macht mit Sicherheit mehr Spaß :)
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Liebe Andrea, bei all den anderen Randthemen in meinem obigen Text ist der Spaßfaktor glatt etwas zu kurz gekommen. Denn den hat man dabei natürlich gewaltig. Auch und gerade, wenn man ins Wasser fällt. Das gehört dazu und wie man im tiefen Wasser wieder auf's Brett kommt, habe ich auch schon gelernt. Aber elegant sieht es bei mir nicht gerade aus. Ansonsten tut Bewegung natürlich immer gut und etwas besseres, als im Sommer auf dem Wasser zu sein, gibt es für mich kaum. Allerdings schmiere ich alle heraushängende Haut auch kräftig mit LSF 50+ ein. Liebe Grüße, Bärbel ☼

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  2. Hallo nach Berlin,
    na, Deine Liebe zu diesem neuen Sport (SUP hatte ich zwischen Deinen ersten Bildern und vor dem Erscheinen dieses Posts ja erstmal googeln müssen) spricht ja auch jedem Wort Deines Artikels - schööööööön! Nur blöd, dass dieses Hobby im Herbst/Winter nicht betreibbar ist, aber wenn's nicht nur an der Nordsee, sondern auch in heimischen Seen funktioniert, ist doch schon 'ne Menge gewonnen. :)

    Hat eigentlich dieses Kreisel-Balance-Dings etwas gebracht? Der Gleichgewichtssinn verabschiedet sich im Alter ja zunehmend (zumindest bei mir) und da macht man sich schon Gedanken über eventuelles Training ...

    Wünsche Dir eine schöne Restwoche und ein Wochenende mit viel Zeit und passendem Wetter für Deinen Wassersport! :*

    LG
    Gunda

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    1. Liebe Gunda, es gibt Leute, die ziehen sich in Herbst und Winter dicke Sachen (gerne auch Neopren) an und stehen trotzdem auf diesen Wasserbrettern. Das ist aber nix für mich, ich brauche dazu Sonne und Wärme, sonst habe ich keinen Spass und ohne Spass vergeht mir schnell die Lust am Sport. Wenn es kühler wird, dann mache ich eben auch wieder Hüpfkurse in miefigen Turnhallen.

      Und ja, meine Kreiselei hat mir etwas gebracht. Ich bin ja gleich beim ersten Mal auf dem Brett oben stehen geblieben und auch beim Kurs nicht einmal über Bord gegangen. Der Trainer hat gestaunt, weil ich gleich stand und dann habe ich ihm von meinen Winter-Übungen erzählt und er meinte, man würde das merken, da bei vielen Anfängern die Beine ansonsten oft zittern würden. Ich habe jetzt nicht diese unzählichen anstrengenden Übungen gemacht, die man im Netz findet, sondern einfach darauf herumgestanden (einbeinig oder zweibeinig) und als ich sicherer war, ein paar Bewegungen gemacht. Die Plaste-Kreisel kosten unter 20 € ich dachte mir, dass ich da nichts falsch machen kann.

      LG Bärbel ☼

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    2. Cool. Wenn mir mal einer über'n Weg läuft, hole ich ihn mir auch und gucke darauf ein bisschen Fernsehen. Zu lange Sitzen macht mir eh immer Rücken. ;)

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  3. Weißt Du was, diesen Kreisel besorge ich mir auch. Das ist ja nicht nur was, um für SUP zu üben. Ich kann sowieso kaum auf einem Bein stehen. Naja, ein bisschen geht es natürlich schon.

    Tolle Sache. Ich bewundere die SUPer immer, wenn ich mit meinem Mann am Paddeln bin.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Die aus Holz sehen natürlich besser aus, sind auch mehr öko und so, aber kosten auch mindestens doppelt soviel, wie diese Plastik-Teile. Die Kreisel sind auch was für jedes Alter - auch wenn sich im Netz Stimmen finden, die davon abraten. Aber nur, wenn es um Kraftübungen und Muskelaufbau geht. Man konzentriert sich wohl zu sehr auf die Balance und kann daran dann nicht so gut mit hohen Gewichten üben und hat zusätzlich auch noch ein Verletzungsrisiko. Naja, das sind die Verbissenen. Mir reicht schon, auf dem Kreisel einen festen Standpunkt zu finden und etwas herumzuzappeln und leichte Standübungen zu machen. Ich werde dabei sicher keine Hanteln stemmen :)

      Liebe Grüße und noch ein Tipp - kaufe am Anfang nicht das kleinste Modell, wenn man die Füße etwas weiter auseinander hat, übt es sich leichter.
      Bärbel

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    2. Welchen Durchmesser würdest Du denn so empfehlen, Bärbel?

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    3. Mindestens 40 cm - das hat mein jetziger. Im Norden habe ich einen mit 50 cm - darauf stehe ich sehr sicher, da könnte ich jetzt mal langsam mit den Hampeleien anfagen ;)

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  4. Wow. Ich bin begeistert. Als wir jetzt im Urlaub Vormittags immer Flaute hatten, hätte man statt Kat oder Surfbrett auch ein SUP nehmen können.
    Aber um im Neopren zu paddeln, wars einfach zu heiß und ohne wäre man auf dem Wasser verbrannt.
    Die Idee finde ich allerdings super.
    LG Sunny

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    1. Ich kann mir meinen Körper in Neopren oder Latex einfach nicht vorstellen. Bin ja auch kein Surfer- oder Gummigirl. Bei meinem ersten Versuch auf dem SUP hatte ich einen Rock an, der normalerweise bis über's Knie geht, oben aber einen Gummizug hat, so dass ich mir den bis unter die Achseln ziehen kann. Ausserdem trug ich eine leichte Baumwollkappe gegen die Sonne. Bis zu meinem ersten Wassergang, dann klemmte ich die nassen Plünnen vorne unter die Gummis und machte freie Backe weiter. das ist der Vorteil, wenn man sich in Gegenden herumtreibt, die kaum besiedelt sind. Unter südlicher Sonne sieht es natürlich anders aus, als an der Nordsee. Da bleibe ich auch lieber im Schatten hocken oder begebe ich freiwillig ins Meer. Liebe Grüße - Bärbel

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  5. :-) Alle Achtung, liebe Bärbel,
    da hast Du ja echt 'was geschafft. Sieht ziemlich toll aus, wie Du da auf dem Brett durch die Gegend schipperst, äh paddelst.
    Wenn Wien bloß mehr Wasser hätte...
    Ganz liebe Grüße :-)

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    1. Liebe :-)
      Wenn im schönen Wien nicht genug SUPtaugliches Wasser ist, dann treffen wir uns wohl doch mal in HH? Obwohl: meine Mutter was gerade das erste Mal in Wien - mit einem Schiffchen!
      Liebe Grüße über'n großen Teich!
      Bärbel ☼

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  6. Uii Bärbel. Du bist echt klasse. Ich kann mir das richtig vorstellen wie Du durch die Gewässer paddelst. Meinen vollen Respekt.
    Ach und das mit den Taschen ist ja echt unerhört.
    Da bin ich ganz bei Dir!
    Liebe Grüße Tina

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    1. *kicher* Tina - mein Linblingshotel ist in Dresden, weil es so einen tollen Namen hat: TASCHENBERGPALAIS - klingt klasse oder! Im Winter ist im Innenhof eine Schlittschubahn, wenn sie im Sommer da einen SUP See machen, ziehe ich bei denen dauerhaft ein. Auf der Elbe wäre es mir zu gefährlich, nach allem, was beate über Strömungen und Abgänge Ü50 schreibt!
      Liebe Grüße zu Dir!
      Bärbel ☼

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  7. Liebe Bärbel, man hat mir erzählt, dass man das bei uns am Ammersee auch machen kann, das mit dem SUP. Und schon diese Erzählungen haben mir großen Respekt eingeflößt. Dein gleichen Respekt habe ich jetzt vor Dir, dass Du das SUP so mit links managt, aber ehrlich gesagt habe ich von Dir auch nichts anderes erwartet, denn Du schaffst ALLES. Die Fotos sind cool, das mit der wasserdichten Hülle funktioniert super. Danke auch für Deine ehrlichen Zeilen zu Beginn des Posts, umso mehr bin ich davon beeindruckt wer Du heute bist und wo Du stehst im wahrsten Sinne des Wortes.
    Liebe Grüße aus Bayern von Rena
    www.dressedwithsoul.com

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  8. Liebe Rena,
    der Ammersee klingt doch schon mal sehr verlockend - da könnten wir uns verabreden! Und ich denke, man kann es überall machen - die echten Könner machen es dann wohl auch im Eisbach - für mich kommen nur ruhige Gewässer in Frage. Meine Sturm und Drang Zeit ist nämlich vorbei, sonst hätte ich schon längt eine Partei gegründet :)
    Ich sende Dir viele liebe Grüße ins schöne Bayern!
    Bärbel ☼

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  9. Liebe Bärbel,
    im Urlaub habe ich die SUP-Ruderer - sagt man das so?- auf dem Meer bewundert, die trotz Wellengang aufrecht und ohne wackeln ihre Bahnen gezogen sind. Ein tolles Ganzkörpertraining und dann noch auf dem Wasser, ob das was für mich wäre?, dachte ich. Und nun sehe ich Dich so lässig auf Deinem Brett stehen und über den See paddeln. Im nächsten Sommer werde ich mich mal umschauen, ob es hier auch Kurse gibt, ein Balanceboard hab ich schon. Ich werde es mal vom Staub befreien :-).
    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Ja, mit dem Wellengang habe ich auch erste Erfahrungen sammeln dürfen. Da habe ich mich dann doch eher passiv treiben lassen und war froh, dass ich oben geblieben bin. Inzwischen kenne ich ein paar Tricks und werde zunehmend mutiger. Schau Dich unbedingt mal nach einem Kurs um. Wenn das Wetter nochmal schön wird, kannst Du es in diesem Sommer nioch versuchen. Die haben meistens richtig gute für Anfänger, die kippen nicht so leicht! Guck mal hier:

      http://www.nolimits-sup.de/index.php/sup-kurse

      Liebe Grüße, Bärbel ☼

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Ich freue mich darüber, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt.
Er wird nicht gleich hier erscheinen, aber ich schalte ihn so bald wie möglich frei.

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Schreibe einfach an:
uefuffzich@gmail.com

Vielen Dank und liebe Grüße!
Bärbel ☼