Montag, 3. April 2017

Daß ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält...



Daß ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält...

Johann Wolfgang von Goethe

FAUST - der Tragödie erster Teil

Nach meiner Runde zum See hatte ich angefangen, mein Reisegeschichte der Tour von Sankt Petersburg nach Tallinn zu schreiben. Locker, flockig wie immer, mit ein paar kritischen Bemerkungen über das Strassennetz und die Grenzkontrollen des Landes, in dem ich vor nicht mal einem Monat zu Gast war.


Das Handy lag neben mir und hing mit einem Kabel an diesem Solarladegerät, als ihm ein ein WhatsApp Ton entfuhr. Meine Taschenfreundin Marion schickte mir einen Artikel zur Explosion in Sankt Petersburg.


Ich konnte nicht mehr weiterschreiben, sondern bin seit dem auf der Suche nach Informationen, auch wenn ich weiss, dass es noch viel zu früh ist, um etwas zu den Hintergründen sagen zu können.


Eines Tages wird es meinen Tourbericht geben, aber heute sind meine Gedanken dort in Sankt Petersburg, in dieser wunderbaren Stadt, in der ich im März 4 Tage zu Gast war und fröhliche Stunden mit Freunden erlebte.

Ich denke an die Menschen dort, an Sascha und seine Familie und an all die anderen, mit denen ich dort war. Sie waren aus Frankreich, Finnland, Polen, aus Italien und aus der Schweiz. Wir waren alle ohne Angst und Sorgen - und jetzt kreisen ihnen sicher ähnliche Gedanken durch die Köpfe.


Kommentare:

  1. hier im wald war´s noch gar nicht angekommen.....
    es ist zum schreien - wütend schreien. weil es ist immer das gleiche - die mit macht und geld wollen davon immer mehr und es ist so schön praktisch wenn ganze regionen destabilisiert sind. finanziert hassprediger, schickt waffen und schon drehen alle am rad - während die strategen den kuchen unter sich aufteilen.........
    ausbaden darf es natürlich der mann und die frau von der strasse.
    xx

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  2. Egal weshalb - es ist ohne Worte.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Ich habe sofort an Dich und Deinen Aufenthalt dort gedacht, als ichs in den 6h Nachrichten hörte. Ich weiß leider auch nichts Näheres. LG Sunny

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  4. Mein erster Gedanke war: Da war Bärbel doch gerade erst! Es kann so schnell gehen, zur falschen Zeit am falschen zu Ort sein. Es sollte aber weder falsche Zeiten noch Orte geben.
    Liebe Grüße
    Ines

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  5. Wir haben es im Radio gehört in der Praxis- so schlimm!
    Liebe Grüße Tina

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  6. Mein Gedanke war - Gott sei Dank du bist nicht da!
    Man kann nicht einfach nur glücklich und zufrieden leben!??? Es tut mir unendlich leid!
    Fühle Dich lieb umarmt!
    Claudia

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  7. Als ich es in den Nachrichten sah, musste ich zuerst an deine noch gar nicht lange zurückliegenden, so heiteren Instastories denken und an meinen unbeschwerten Besuch im letzten Sommer in dieser beeindruckenden Stadt.
    Zu diesen Anschlägen fällt mir nichts mehr ein, ich bin jedesmal erschüttert und mein Mitgefühl ist bei den Menschen, die es direkt miterleben mussten und die vielleicht selbst verletzt sind oder Nahestehende verloren haben. Trotzdem finde ich es wichtig und richtig, dass wir uns die Freude am Leben nicht zerstören lassen von Fanatikern. Trauer um die Opfer, aber keine Einschränkung des Lebensstils! Deshalb freue ich mich auf deinen Reisebericht mit all seinen Fröhlichkeiten und gern auch "Banalitäten", wenn es an der Zeit ist. Danke für den Zossen :) Liebe Grüße von Süd nach Nord, April

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Bärbel ☼